Nach Derby-Pleite

Austria: „Zu viele Geschenke, absoluter Fehlstart“

13 Punkte hinter Salzburg, fünf hinter dem Sechsten Rapid und damit dem ominösen Strich - für die Austria wird die Lage nach der Derby-Pleite prekär!  Keine Linie im Spiel, kein System, viele zu viele Spieler ohne Form!

Alleine die nackten Zahlen zeigen, wie sehr die Austria an dieser Derbyniederlage kiefelt und zu kiefeln hat:

  •  Erstmals in der Bundesliga-Geschichte konnte aus den ersten drei Heimspielen (0:3 LASK, 1:1 Admira, 1:3 Rapid) nur ein Punkt geholt werden.
  •  Ebenfalls erstmals in der Bundesliga-Geschichte erhielt man in den ersten sechs Spielen 13 Gegentore - gab es noch nie.
  •  Drei der ersten sechs Spiele verlor man erst einmal in der Historie, dazu gab es in den ersten sechs Spielen keine Zunull-Partie.

Macht unterm Strich bereits unfassbare 13 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Salzburg, fünf sind es auf den Sechsten Rapid und damit den ominösen Strich.

„Ganz einfach erklärt“
Die Lage wird also immer prekärer am Verteilerkreis, geschuldet natürlich auch der gestrigen Niederlage im Derby. Trainer und Kapitän „stellten“ sich danach, natürlich fiel das Resümee nicht positiv aus:

 „Diese Niederlage schmerzt unglaublich“, so Trainer Christian Ilzer, „das ist ein absoluter Fehlstart, den wir hingelegt haben.“ Gründe für das Heim-K.- o.? „Rapid hat im richtigen Moment die Tore gemacht, natürlich begünstigt durch Fehler von uns. Wir haben zu viele davon gemacht, konnten die positiven Phasen nicht für uns nutzen.“

 „Es ist ganz einfach erklärt: Die ersten zwei Tore haben wir Rapid geschenkt, das war ein Geschenk zu viel“, wusste auch Alexander Grünwald, warum man dieses Derby verloren hat.

Zwei Debütanten positiv
Aber, auch das muss nach sechs Runden festgehalten werden: Die Austria sucht weiter System und Linie, vieles war erneut Stückwerk. Und viel zu viele Spieler hinken ihrer Form hinterher, neben Monschein, der sich vorne abrackerte, konnten nur die Derby-Debütanten Handl und Zwierschitz überzeugen. Zu wenig, um zu gewinnen - und wenn nicht bald alle in die Spur finden, wird es mit dem Meister-Play-off eng. Siehe Rapid letzte Saison

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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