Öffentlicher Dienst:

Landes-ÖVP will ein noch breiteres Kopftuch-Verbot

Kopftuch oder nicht, da fließt viel politische Energie hinein. Die oberösterreichische Volkspartei fordert nun eine Ausweitung des Kopftuchverbots im gesamten öffentlichen Dienst: „Ein Muss für die neue Bundesregierung“, so Parteimanager Wolfgang Hattmannsdorfer.

LH Thomas Stelzer (ÖVP) hat bereits 2017 ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst gefordert. Der Verfassungsdienst des Landes hat damalseine bundeseinheitliche Linie empfohlen, die wird nun im Wahlkampf eingefordert: „Wir wollen keine Symbole, die die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Frage stellen“, begründet dasHattmannsdorfer.

Verbot auch in anderen Ländern
„Auch andere Länder in Europa wie beispielsweise Frankreich haben bereits ein generelles Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst umgesetzt. Es ist im Sinne der Integration und es hat wohl einen Grund, warum sogar die Türkei viele Jahre im öffentlichen Bereich ein Kopftuchverbot hatte.“

Gegen „Parallelgesellschaften“
Damit geht die Landes-ÖVP noch über ihre Bundespartei hinaus, die gerade ein Kopftuchverbot für Lehrerinnen und Schülerinnen bis 14 Jahre gefordert hat. „Parallelgesellschaften und der politische Islam dürfen bei uns keinen Platz haben“, hat dies Generalsekretär Karl Nehammer begründet.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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