16.08.2019 12:58 |

Auf Auto geschossen

Waffennarr glaubte, Einbrecher erschossen zu haben

Mit einer offensichtlich psychisch völlig verwirrten Person hat es die Vorarlberger Polizei am Donnerstag in den frühen Morgenstunden zu tun gehabt: Der Mann hatte behauptet, einen Einbrecher in einem Auto mit einem Kopfschuss getötet zu haben. Tatsächlich hatte der Schütze die Scheiben eines parkenden Wagens zerschossen - zum Glück dürfte sich darin aber niemand befunden haben.

Gegen 5 Uhr wurde die Polizei nach Ludesch gerufen, weil Anrainer einen Schuss gehört hatten. Vor Ort stießen die Beamten auf den mit einem Revolver bewaffneten Mann. Die Polizisten forderten den Verdächtigen auf, die Waffe niederzulegen, was dieser sofort tat.

Scheiben von Auto zerschossen
Anschließend erklärte der in Ludesch wohnhafte Mann, dass er einen in einem Auto sitzenden Einbrecher mit einem Kopfschuss getötet habe. Die Beamten kontrollierten daraufhin das Fahrzeug und stellten fest, dass die Scheiben an Fahrer- und Beifahrerseite durchschossen worden waren.
Dann die Erleichterung: In dem Auto saß niemand. Aufgrund der Spurenlage gehen die Beamten davon aus, dass das Fahrzeug leer war, als der Schuss abgegeben worden war.

Zahlreiche Waffen sichergestellt
Der Mann dürfte offensichtlich an Wahnvorstellungen leiden. Es wurde noch vor Ort ein vorläufiges Waffenverbot gegen den Schützen ausgesprochen, der eine gültige Waffenbesitzkarte besitzt. In seiner Wohnung wurden eine weitere Pistole, zwei Langwaffen, ein Druckluftgewehr, zwei Schreckschusspistolen, mehr als 1000 Schuss Munition, zirka 75 Messer und ein Schlagstock sichergestellt.

Der Schütze wurde ins LKH Rankweil eingewiesen.

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