Während des Weltwirtschaftforums (WEF) in Davos ist am kleinen Schweizer Flughafen Altenrhein direkt an der Grenze zu Österreich normalerweise die Hölle los. Allerdings vermiest heuer der dichte Nebel den Betreibern das Geschäft.
Dieser Tage geht in Davos bekanntlich das Weltwirtschaftsforum über die Bühne. Für den Flughafen Altenrhein bedeutet dies in der Regel: Starts und Landungen im Minutentakt, fast sieben Prozent des Jahresumsatzes werden in diesen paar Tagen üblicherweise erwirtschaftet. Allerdings mimt auch heuer wieder der dichte Rheintalnebel den Spielverderber.
Statt bis zu 80 Starts und Landungen pro Tag nehmen die Landepiste in Altenrhein nur vereinzelte Flugzeuge in Angriff – in den meisten Fällen weichen sie aufgrund der schlechten Sicht auf die Flughäfen in Friedrichshafen, Memmingen (beide Deutschland) oder Zürich aus.
Flugplatz steht wirtschaftlich unter Druck
Damit gehen dem kleinen Flugplatz direkt an der Grenze zu Vorarlberg Einnahmen von 2000 bis 3000 Franken pro Flugbewegung verloren. Geld, das man sehr gut brauchen könnte, zumal der Betrieb ohnehin auf der Kippe steht: Wie berichtet, spielt die Schweizer Bundesregierung mit dem Gedanken, die Zuschüsse für die Flugsicherung für Flugplätze wie Altenrhein zu streichen.
Die Entscheidung soll Ende März fallen – werden die Subventionen gecancelt, könnte dies das Ende des für Vorarlberg so wichtigen Flughafens bedeuten.
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