Auf Rastplatz

Tourist zwickt sich Finger in Kaffeeautomat ab

Ein südkoreanischer Tourist hat sich am Montag bei einem Kaffeeautomaten auf einem Rastplatz der A7 bei Engerwitzdorf in Oberösterreich eine Fingerkuppe abgetrennt. Mitarbeiter der Asfinag fanden den abgetrennten Teil und übergaben ihn an Polizisten, die damit sofort der Rettung nachjagten und Sanitätern den Fingerteil übergaben.

„Einen derartigen Einsatz hatte ich noch nie“, sagt Gerhard Tröbinger (44) von der Autobahnpolizei Neumarkt/M., der gemeinsam mit seinem Kollegen Marco Obermoser das abgetrennte Fingerglied aus den Händen von Mitarbeitern der Asfinag entgegennahm, in einem Plastiksack verstaute und dann mit Blaulicht der Rettung hinterherjagte.

Zu viel Zeit gelassen, dann in Panik
Was war passiert? Eine südkoreanische Reisegruppe, die im Bus nach Tschechien unterwegs war, hatte auf dem A7-Rastplatz in Engerwitzdorf einen Zwischenstopp eingelegt. Einer der Touristen wollte sich bei einem Automaten der Bistro-Box einen Kaffee herablassen. „Er dürfte sich bei der Entnahme des Becher-Deckels aber zu lang Zeit gelassen haben und dann in Panik geraten sein, als die Öffnung sich nach einer Minute automatisch wieder schloss“, erklärt Tröbinger.

Der 26-Jährige trennte sich die Kuppe des linken Zeigefingers ab, das Glied blieb im Automaten zurück. „Asfinag-Mitarbeiter haben die Rettung alarmiert und nach dem abgetrennten Teil gesucht“, so Tröbinger. Als die Polizei eintraf, war die Fingerkuppe bereits geborgen.

Sanitätern übergeben
„Wir sind damit sofort hinter dem Rotkreuz-Wagen nachgefahren. Kurz darauf hatten wir ihn eingeholt und konnten das fehlende Stück übergeben“, so Tröbinger. Patient und Fingerkuppe wurden ins Uniklinikum Linz transportiert, wo Mediziner versuchten, sie anzunähen. Tröbinger: „Wir hoffen, der Mann wird ganz gesund!“

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

Jürgen Pachner
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