Am Traunstein

Hubschrauber am Hunde: Suchaktion wegen Rucksack

Ein herrenloser Rucksack am Traunstein löste am Mittwoch eine Suchaktion der Bergrettung Gmunden aus.  Ein 28-jähriger Franzose hatte ihn vor dem weiteren Aufstieg abgestellt und war mit leichtem Gepäck weitermarschiert. Beim Abstieg wollte er ihn wieder mitnehmen. Doch es kam anders.

Der junge Franzose befindet sich auf einer zweimonatigen Rucksacktour durch Europa und wollte am Donnerstag den Traunstein in Gmunden erklimmen. Gegen 7 Uhr früh startete er seine Bergtour über den Hernlersteig zur 1666 Meter hochgelegenen Gmundner Hütte und weiter zum Gipfel.Auf 750 Metern Seehöhe entschied sich der 28-Jährigem, seinen 25 Kilo schweren Rucksack abzulegen, um ihn beim Abstieg wieder mitzunehmen. Im Rucksack befanden sich seine gesamte Ausrüstung, Reisepass, Handy und Geldbörse.

Bergretter, Suchhund, Hubschrauber
Eine vierköpfige Bergsteigergruppe machte der Rucksack an einer unwegsamen Stelle stutzig. Sie befürchtete, dass der Besitzer abgestürzt sei und verständigte den Bergrettungsnotruf. Vier Bergretter inklusive Suchhund stiegen zur Auffindungsstelle auf. Dort angekommen seilten sie sich in die nahegelegene steile Felsrinne ab, um nach einer abgestürzten Person zu suchen. Zeitgleich wurde auch der Polizeihubschrauber alarmiert. Auch umliegende Hütten und Gasthäuser wurden informiert und die gesamte Traunsteinstraße nach einem Fahrzeug mit französischem Kennzeichen abgesucht.

Happy End
Gegen 9.15 Uhr meldete dann ein Angestellter der Gmundner Hütte, dass soeben ein französischer Bergsteiger eingetroffen ist. Zu Mittag übergaben ihm Beamte der Alpinpolizei seinen Rucksack. Der Franzose gab an, dass er die Steilheit des Berges unterschätzt habe und es für ihn unmöglich erschien, seinen schweren Rucksack weiter mitzunehmen.

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