Knapp mehr als 20 Minuten waren noch offiziell zu spielen, als ein einziger Pfiff im Mattersburger Pappelstadion alles veränderte! Manuel Schüttengruber, einer der Top-Referees in Österreich, entschied nach einem „Aufeinandertreffen“ von Mattersburg-Stürmer Martin Pusic und Hartberg-Goalie René Swete auf Elfmeter für die Hausherren. Sehr zum Missfallen, ja regelrecht zum Entsetzen der Gäste aus der Steiermark - auch „Sky“-Experte Alfred Tatar staunte: „Wenn das ein Strafstoß ist, dann kenne ich mich nicht aus…“
Der „Übeltäter“ selbst, Hartberg-Schlussmann Swete, war nach dem Matchende noch immer genauso verärgert wie unmittelbar nach dem Elfmeter-Pfiff von Schüttengruber. „Rein physikalisch ist es schon nicht möglich, dass es ein Foul ist, wenn der Ball wieder in die Gegenrichtung fliegt. […] Es geht mir am Nerv.“
Er wisse schon, dass man mit den Schiedsrichtern auch nachsichtig sein soll, aber es könne nicht sein, dass es nach einer Runde schon wieder losgehe.
„Immer dasselbe Theater!“, so Swete, der, einmal in Fahrt gekommen, weiter nachlegte. „Vor drei Tagen sitzen wir hier mit Dipl.-Ing Gerstenmayer (Bundesliga-Regelreferent, Anm.), der erklärt uns jede neue Drecks-Regel, dann kommst du hierher und musst dir wieder sowas anhören.“
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