28.07.2019 06:00 |

Härtere Strafen

Immer mehr Tierquälereien in Kärnten

Nach dem schrecklichen Fund von 35 toten Hunden bei St. Paul im Lavanttal schlagen auch Kärntens Tierschutzvereine Alarm. Sie stellen fest, dass sich die Zahl der Tierquälereien in jüngster Zeit erhöht habe. Leidtragende seien besonders oft Katzen, die extrem vernachlässigt oder einfach auf die Straße gesetzt würden.

„Der Mann hat die Katzen nicht einmal gefüttert. Zwei Mutterkatzen und zehn Kätzchen waren nur noch Haut und Knochen. Eine der Mutterkatzen war schwer verletzt. Ein Hinterbein war mehrmals gebrochen. Es musste amputiert werden“, schildert Martina Raschl vom Tierschutz Aktiv einen besonders drastischen Fall. Es wurde Anzeige erstattet. Die Katzen werden jetzt auf Pflegestellen versorgt.

Vor wenigen Tagen wurden vor dem Tiko Klagenfurt 23 Katzen in zehn Transportboxen ausgesetzt. „Genau wie vor einem Jahr. Da waren es 18 Katzen“, berichtet Ines Buchsteiner vom Tiko. „Da drückt sich jemand vor dem Kastrieren. Es ist entsetzlich. Die Tierquälereien häufen sich. Katzen werden auch noch immer erschlagen und ertränkt“, klagt Buchsteiner. Auch bei der Lavanttaler Tierhilfe gehen die Pflegestellen über. „Wir versorgen mehr als 100 Katzenkinder. Gesetze und Kontrollen müssen strenger werden“, betont Manuela Polanc.

Claudia Fischer
Claudia Fischer
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