Ein Bayern-Gesicht

Auf den Spuren von Eddy Murphy: Alabas Kult-Rolle

Österreichs Bayern-Star ist auf US-Tour eines der Marketing-Gesichter des deutschen Rekordmeisters gewesen. Die Münchner Klubführung denkt nicht eine Sekunde daran, den Linksverteidiger vorzeitig ziehen zu lassen. 

Ende der 80er-Jahre war der Streifen „Beverly Hills Cop“ ein großer Erfolg im Kino. Bei der in der Nacht auf Mittwoch mit dem 1:0 im Test gegen den AC Milan in Kansas City zu Ende gegangenen US-Tour von Bayern München wurde der Film neu aufgelegt - mit einem österreichischen Hauptdarsteller.

David Alaba wurde zum Bayern-Hills-Cop (oben im Tweet), schlüpfte auf der ersten Station in Los Angeles für einen coolen Marketing-Clip in die Rolle des Kult-Cops Axel Foley. Er cruiste mit einem Cabrio lässig durch Beverly Hills, posierte auch mit Axel-Foley-Gedächtnisjacke auf der Motorhaube. Alaba: „Eddie Murphy ist eine Legende. Er hat das damals sehr lässig gespielt.“ In einem weiteren mit viel Aufwand inszenierten Marketing-Video präsentierte Alaba mit Thomas Müller und Serge Gnabry das Trikot für die kommende Champions League.

Ein Bayern-Gesicht
Österreichs Fußball-Star ist längst eines der Gesichter des deutschen Rekordmeisters, der 27-Jährige ist in allen Bereichen eine Fixgröße. Treffen mit NBA-Star Deshalb denkt die Klubführung nicht eine Sekunde darüber nach, ihn ziehen zu lassen. Da kann es noch so viel Gerüchte um Barcelona und Manchester City geben. Die es jetzt auch um Uli Hoeneß gibt, der bei der Jahreshauptversammlung im November nicht mehr als Präsident kandidieren soll. Er gibt seine Entscheidung erst am 29. August offiziell bekannt, Nachfolger soll der ehemalige adidas-Chef Herbert Hainer werden. Für Alaba war der kolportierte Hoeneß-Rückzug „im ersten Moment ein Schock! Ich war auf so etwas nicht vorbereitet“.

Die US-Reise freilich ist ganz nach Davids Geschmack. Der leidenschaftliche Basketball-Fan traf in Houston NBA-Superstar James Harden (Houston), dessen Koch-Jubel der Ex-Austrianer schon mit Gnabry in der Bundesliga zelebrierte. Einst hatte David, der in den USA auch bei einem internen Basketball-Spiel Wurf- und Dribbelkünste zeigte, in Wien sogar eine eigene Basketball-Mannschaft, in der zwei seiner Cousins spielten und Opa Eusebio Aguinaldo als Co-Trainer fungierte. Hintergrund: Davids Mama Gina stammt von den Philippinen. Wo Basketball eine große Nummer ist.

Matthias Mödl, Kronen Zeitung

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