18.07.2019 15:51 |

Weitgehend harmlos

Säure-Briefe verschickt: Polizei gibt Entwarnung

Jener 39-jährige Burgenländer, der im Zusammenhang mit an Firmen verschickten Briefsendungen mit verdächtigen Substanzen ausgeforscht worden war, hat sich nach seinem Geständnis nun auch noch näher zum Motiv geäußert. Der Mann habe damit „Rechnungen begleichen“ wollen. Die Substanzen sollen weitgehend harmlos gewesen sein. Die Bedrohungslage sei laut Polizei aufgehoben.

Der 39-Jährige habe die Substanz, die nach seinen Angaben „einen Wert“ habe, an eine Firma in Oberösterreich, eine in Wien und zwei im Burgenland geschickt, weil er bei ihnen Kunde gewesen sei und Schulden gehabt habe. In einem der Röhrchen soll sich verdünnte Salzsäure befunden haben.

Auch eine Anleitung zur „Verwendung“ sei in den Briefen enthalten gewesen, teilte die Exekutive mit. Um welche Substanz es sich dabei genau handelte, ist laut Polizei noch nicht völlig geklärt. Die Auswertung der Substanzen wie auch die Klärung der Frage, ob weitere Briefe versendet wurden, seien noch Gegenstand aktueller Ermittlungen.

Bedrohungslage „vom Tisch“
Zur allgemeinen Bedrohungslage sagte Oberleutnant Helmut Marban von der Landespolizeidirektion, dass diese „vom Tisch“ sei.
Im Zuge des Auffindens der Röhrchen war eine Warnung der Sicherheitsbehörden an diverse Institutionen, darunter das Parlament gegangen, bei Briefen Vorsicht walten zu lassen. Eine Gefährdung sei nun aber auszuschließen.

Der 39-Jährige war am Dienstag von der Polizei ausgeforscht worden. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Eisenstadt nach den Einvernahmen angezeigt. Flucht- und Verdunkelungsgefahr sowie der Verdacht auf weitere Tatbegehung waren damit ausgeschlossen.

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