17.07.2019 15:32 |

Schulden als Auslöser

Säure-Briefe: Behörden geben vorsichtig Entwarnung

Im Fall ätzender Postsendungen an mehrere Unternehmen in drei Bundesländern - die „Krone“ berichtete - können die Behörden jetzt vorsichtig Entwarnung geben. Bei der Substanz dürfte es sich um ein Gel handeln, das zwar Salzsäure enthält, aber nur in geringer Dosis. Der verdächtige Burgenländer (39) gilt als Computer-Experte, er befindet sich mittlerweile auf freiem Fuß.

Die endgültigen Untersuchungsergebnisse der brisanten Post liegen noch nicht vor, aber schon jetzt gehen Experten davon aus, dass der Verdächtige nur einen „unbedenklichen Stoff“ als Drohbotschaft verschickt hat. Ursprünglich ließ der Fall nicht nur bei den betroffenen Empfängern - vorwiegend Firmen aus dem Finanz- und Versichungssektor - die Alarmsirenen schrillen. Auch im Parlament wurden die Mitarbeiter vor der vermeintlich brandgefährlichen Post gewarnt. Mittlerweile wird das Gefahrenpotenzial als eher gering eingeschätzt.

Schulden als Auslöser
Wie berichtet, soll der 39-Jährige Schulden bei den ausgewählten Unternehmen gehabt haben - der Auslöser für die mysteriöse Brief-Serie! Bislang war der Absender, er stammt aus dem Bezirk Eisenstadt, nicht amtsbekannt. Der EDV-Profi soll laut seinem Umfeld allerdings unter psychischen Problemen gelitten haben. Um seine Schulden abzubauen, handelte der Hobby-Chemiker mit selbst hergestellten Metallsalzen.

Oliver Papacek und Karl Grammer, Kronen Zeitung

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