Kein Geld für Arbeiter

Chef zahlte monatelang nicht: 20.000 € Ausgleich

Ganze vier Monate musste ein in Linz tätiger Servicetechniker ohne Gehalt auskommen. Von seinem Arbeitgeber wurde ihm immer wieder versichert, dass er sein Geld bekommen werde. Schlussendlich war es dem Arbeitnehmer zu viel. Nachdem er sein Dienstverhältnis kündigte wandte er sich an die Arbeiterkammer.

All-in Verträge werden zu einer gängigen Anstellungsart und Dienstnehmern wird dabei mittels einer monatlichen Überstundenpauschale ihre Arbeitszeit abgegolten. Der Servicetechniker aus Linz arbeitete dabei weit über sein nötiges Arbeitspensum hinaus, denn sogar die Obergrenze der vereinbarten Dienstzeit wurde überschritten.

90 Überstunden ohne Lohn
Insgesamt 90 Überstunden blieben unbelohnt. Sowohl von der Normalarbeitszeit als auch den Überstunden sah der Arbeitnehmer keinen einzigen Cent. Statt Bezahlung wurde er mit leeren Worten abgespeist. Nachdem der Betroffene sich an die AK wandte stellte sich heraus, dass das Geld aufgrund von Insolvenz der Firma nicht eingetrieben werden kann. Der Mann wurde über den Insolvenzentgeltfonds mit 20.000 Euro entschädigt.

Rafael Beham/Kronen Zeitung

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