Mo, 15. Juli 2019
10.07.2019 14:30

Hilfe aus der Luft

„Inspektor Drohne“ für Wiener Polizei im Einsatz

Sie ist 1,4 Kilogramm schwer, schneeweiß, seit dem 1. April im Einsatz und hat bereits 51 Stunden und neun Minuten Flugzeit abgespult: Wiens Polizeidrohne ist aus dem Arbeitsalltag in der Landesverkehrsabteilung (LVA) nicht mehr wegzudenken. Eingesetzt wird sie zur Tatortarbeit, bei Demos und Großveranstaltungen.

Wenn Michael Takacs, Leiter der Landesverkehrsabteilung Wien, über den elektronischen Hilfssheriff zu sprechen beginnt, gerät er gleich ins Schwärmen: „Die Drohne erleichtert unsere Arbeit enorm.“ Rekonstruktionen nach folgenschweren Verkehrsunfällen - etwa das Zugunglück in Wien-Donaustadt Anfang April mit 16 zum Teil schwer Verletzten - können mit dem Fluggerät aus der Luft angefertigt, Demonstrationen und heikle Großevents besser überwacht werden.

Hotspot Donauinselfest: Auch hier kam die Wiener Polizei-Drohne heuer zum Einsatz. In einer Höhe von 120 Metern (mehr ist rechtlich nicht erlaubt) schwebte der Flugroboter über die feiernden Menschenmassen hinweg - die Livebilder wurden direkt auf die Handys der Kommandanten übertragen, um Gefahrenquellen auszuschalten und bei Delikten einzuschreiten.

„Wesentlich für Donaudienst“
Takacs: „Wesentlich ist das Gerät auch für unseren Donaudienst.“ Nicht nur Ölspuren können besser gesichtet werden - vor allem zu ertrinken drohende Menschen.

Sandra Ramsauer, Kronen Zeitung

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