Mit Software Hebamio

Kremsmünsterer verschafft Geburtshelfern Abhilfe

Von Ärzten gibt’s Interesse, auch in Alten- und Pflegeheimen könnte er Mitarbeitern vieles erleichtern - denkt Gerhard Söllradl über die Möglichkeiten seiner Software-Lösung Hebamio nach, sieht der 37-Jährige aus Kremsmünster kaum Grenzen. Mit der digitalen Patientenakte wagt er nun den Sprung nach Deutschland.

Gerhard Söllradl studierte Informatik, baute einen Online-Shop für Heimtextilien auf, den er mit einem sechsköpfigen Team seit 2005 betreibt, Seine Frau Birgit ist Hebamme am Klinikum in Kirchdorf an der Krems und zudem freiberuflich tätig. Gemeinsam hat das Paar drei Kinder, ist aber auch jobmäßig seit einiger Zeit verbunden. Denn im Hause Söllradl entstand eine Software für freiberufliche Hebammen namens Hebamio. Die Dokumentation über die Entwicklung des Neugeborenen, Details des Stillens, Kurse, Abrechnungen, Mahnungen - das alles bündelt Hebamio. „Unser Ziel ist, dass die Hebamme keinen Zettel mehr braucht“, sagt Gerhard Söllradl über die digitale Patientenakte.

Deutschland im Visier
In Österreich nutzt bereits die Hälfte der rund 500 freiberuflichen Hebammen die Software des 37-Jährigen aus Kremsmünster. Nun soll der deutsche Markt mit 18.000 freiberuflichen Hebammen erobert werden. Auch wenn der Akku des Tablet-PC oder des Smartphones, auf dem Hebamio gerade genutzt wird, streikt oder die Internetverbindung abbricht, werden die eingegebenen Daten gespeichert. Zudem gibt’s auch die Möglichkeit, die Spracheingabe zu nutzen. „Ein Alexa für die Medizin“, so Söllradl.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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