OÖ ist Spitzenreiter

Höhere Strafen für Verkehrssünder gefordert

Oberösterreich
03.07.2019 10:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Oberösterreich ist Spitzenreiter bei den Verkehrstoten, doch das Risiko ist den Lenkern wenig bewusst. So halten zwei Drittel den Sicherheitsabstand „nach Gefühl“ ein, das Handyverbot wird ignoriert.

Zu wenig Sicherheitsabstand und Ablenkung durchs Handy sind laut Statistik Austria die zwei häufigsten Unfallursachen auf Autobahnen und Schnellstraßen. Erst danach folgen Übermüdung, zu hohes Tempo oder Alkohol. Eine IFES-Umfrage der Asfinag erbrachte alarmierende Ergebnisse:Die heimischen Lenker ignorieren das Risiko, 65 Prozent der Befragten verlassen sich beim Abstand zum Vordermann lediglich auf ihr Gefühl.

Zu wenig Abstand
 Doch das trügt: So erklärte fast die Hälfte, bei Tempo 130 vier Autolängen Abstand zu halten. Also weniger als 20 Meter, richtig wären mehr als das Dreifache - 70 Meter.

Telefon als große Gefahr
 Ähnliches Bild bei der Telefonitis am Steuer: Sie grassiert trotz der Horrorzahlen bei den Unfällen unbeirrt weiter. „Es wird vielseitiger genutzt, hauptsächlich Textnachrichten versendet oder in Internet gesurft“, meint dazu Johann Thumfahrt von der Landesverkehrsabteilung OÖ. Und VCÖ-Sprecher Christian Gratzer meint: „Die Strafhöhe von 50 Euro steht in keinem Verhältnis zur Gefährdung.“

Johannes Nöbauer, Kronen Zeitung

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Oberösterreich
03.07.2019 10:00
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung