OÖ ist Spitzenreiter

Höhere Strafen für Verkehrssünder gefordert

Oberösterreich ist Spitzenreiter bei den Verkehrstoten, doch das Risiko ist den Lenkern wenig bewusst. So halten zwei Drittel den Sicherheitsabstand „nach Gefühl“ ein, das Handyverbot wird ignoriert.

Zu wenig Sicherheitsabstand und Ablenkung durchs Handy sind laut Statistik Austria die zwei häufigsten Unfallursachen auf Autobahnen und Schnellstraßen. Erst danach folgen Übermüdung, zu hohes Tempo oder Alkohol. Eine IFES-Umfrage der Asfinag erbrachte alarmierende Ergebnisse:Die heimischen Lenker ignorieren das Risiko, 65 Prozent der Befragten verlassen sich beim Abstand zum Vordermann lediglich auf ihr Gefühl.

Zu wenig Abstand
Doch das trügt: So erklärte fast die Hälfte, bei Tempo 130 vier Autolängen Abstand zu halten. Also weniger als 20 Meter, richtig wären mehr als das Dreifache - 70 Meter.

Telefon als große Gefahr
Ähnliches Bild bei der Telefonitis am Steuer: Sie grassiert trotz der Horrorzahlen bei den Unfällen unbeirrt weiter. „Es wird vielseitiger genutzt, hauptsächlich Textnachrichten versendet oder in Internet gesurft“, meint dazu Johann Thumfahrt von der Landesverkehrsabteilung OÖ. Und VCÖ-Sprecher Christian Gratzer meint: „Die Strafhöhe von 50 Euro steht in keinem Verhältnis zur Gefährdung.“

Johannes Nöbauer, Kronen Zeitung

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