03.07.2019 12:47 |

Landesrätin hilft:

Tierpension droht der Ruin

Zwangsräumung nach einem monatelangen Rechtsstreit im Bezirk Güssing im November des Vorjahres. Die Bewohnerin hatte den Kaufpreis nie bezahlt. Zurück blieben ihre 27 Hunde. Die Tiere wurden in Tierpensionen untergebracht. Auch bei Eleonore Schandl in Draßmarkt. Diese steht nun vor dem Ruin.

Seit Februar hat die Besitzerin der Tiere keinen Cent mehr bezahlt. Zehn teils betagte Hunde werden aber täglich von Eleonore Schandl gefüttert und versorgt. Die angelaufenen Kosten bisher: 14.200 Euro. „Vom Verdienstentgang ganz zu schweigen. Schließlich könnte ich gerade jetzt im Sommer viele Pensionshunde annehmen, aber meine Zwinger sind voll. Ich muste schon vielen Kunden absagen“, so Schandl. Sollte nicht rasch eine Lösung gefunden werden, droht der Ruin. Ihr Anwalt hat der säumigen Tierbesitzerin ein Ultimatum bis Mitte Juli gestellt.

Bis dahin muss sie ihre Vierbeiner abholen, ansonsten werden sie an neue Besitzer vergeben. Dennoch bleibt die Betreiberin auf ihren hohen Kosten sitzen. Als Retterin in der Not sprang jetzt die zuständige SP-Landesrätin Astrid Eisenkopf rasch und unbürokratisch ein. Sie sagte 7000 € als Soforthilfe zu.

„Es ist eine schwierige Situation und in dieser wollten wir die Betreiberin der Tierpension nicht im Stich lassen“, so die Sozialdemokratin.

Für Schandl bedeutet das eine große Erleichterung.

Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung

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