03.06.2019 10:43 |

Als Spitzenkandidat:

Tschürtz stellt sich der Wahl

In der Versammlung des Landesparteivorstandes der Freiheitlichen im Burgenland wurde nun Obmann Johann Tschürtz einstimmig zum Spitzenkandidaten für die Wahl im Jänner 2020 gekürt. Dieses Votum erfülle ihn besonders mit Stolz, betont er. „Kein Koalitionsstreit, respektvoller Umgang“ - so soll’s weitergehen.

Die Affäre um das Ibiza-Video mit H.-C. Strache und Johann Gudenus wirkte sich im Burgenland bekanntlich auf die Landtagswahl aus. Statt im Mai 2020 wird bereits am 26. Jänner zu den Urnen gerufen. Weniger überraschend: Für die FP als Spitzenkandidat ins Rennen geht der derzeitige Stellvertreter des Landeshauptmannes, Johann Tschürtz. Das ist jetzt fix. Denn am Wochenende durfte sich der „blaue“ Frontmann in Mattersburg über ein klares Votum des freiheitlichen Vorstandes freuen. Zuversichtlich sieht er nun den kommenden Entscheidungen entgegen. „In den vergangenen Jahren durften wir bei sämtlichen Wahlgängen Erfolge verbuchen. Die Mitgliederzahl konnten wir nahezu verdoppeln. Und es ist uns gelungen, eine mitbestimmende Kraft im Lande zu sein“, erklärt Tschürtz.

Er hebt hervor, dass sich die FP Burgenland österreichweit als Stabilitätsfaktor etabliert habe. „Das hat etwa das Ergebnis der letzten EU-Wahl gezeigt, die wirklich unter schwierigen Vorzeichen stand“, sagt Tschürtz. Die Arbeit im Land bezeichnet der FP-Obmann als „sehr konstruktiv“. „Wenn ich mir die Analysen über die Zufriedenheit mit der Landesregierung ansehe, in denen 74 Prozent der Befragten sagen, mit dem Land gehe es in die richtige Richtung, dann darf man schon sagen, dass freiheitliche Gestaltungskraft und Zusammenarbeit mit Handschlagqualität das Burgenland verändert haben“, so Tschürtz. Mit einem entsprechend guten Ergebnis rechnet er bei der Wahl im Jänner. Zuletzt hatte die FP 15 Prozent der Stimmen. Der FP-Spitzenkandidat erhofft sich nun mehr. „Dieses Ziel können wir schaffen“, zeigt er sich positiv gestimmt. Sicherheit bleibt dabei ein „heißes“ Thema. In einem kurzen Wahlkampf will Tschürtz unter anderem sein Zehn-Punkte-Programm vorlegen, um den Bürgern zu erklären, „was wir schon gemacht haben und was noch zu tun ist“.

Karl Grammer, Kronen Zeitung

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