Nächtliche OP

Maradona vom eigenen Hund ins Gesicht gebissen

Fußball
30.03.2010 20:07
Diego Maradona ist von seinem eigenen Hund ins Gesicht gebissen worden. Der 49-jährige frühere Fußballstar und aktuelle Trainer der argentinischen Nationalmannschaft ist in der Nacht auf Dienstag sofort in ein Krankenhaus gebracht und an der Lippe operiert worden, berichtete der Nachrichtensender TN.

Die Wunde musste in Buenos Aires von einem Gesichtschirurgen mit zehn Stichen genäht werden. Mittlerweile durfte Maradona das Spital wieder verlassen, muss sich aber mindestens drei Tage ausruhen. Sein Sprecher, Fernando Molina, betonte, Maradona sei "wohlauf" und werde die Vorbereitungen auf die Fußball-Weltmeisterschaft ohne Unterbrechung fortsetzen.

Maradonas Hunde der chinesischen Rasse Shar-Pei mit ihren charakteristischen Falten im Gesicht und am Hals gelten als etwas eigenwillige, aber durchaus familiengerechte und freundliche Tiere. Allerdings nur, wenn sie selbst gut behandelt werden, wie Hundeexperten im Internet bemerkten. Was aus dem Hund wurde, war zunächst nicht bekannt.

Maradona hatte bereits im Jahr 2007 einige Zeit in dem Krankenhaus verbracht. Damals war er im Haus seiner Eltern wegen einer von hohem Alkoholkonsum ausgelösten Hepatitis zusammengebrochen. Maradona hatte sich bereits 1991 in seiner Zeit beim FC Barcelona mit Hepatitis B angesteckt und leidet seitdem an der chronischen Krankheit.

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