Rapids Powerplay beim 0:1 in Mattersburg erinnerte an die Ära von Zoki Barisic als grün-weißer Trainer! Goalie Strebinger freut sich selbstbewusst auf das Play-off, sagt: „In solchen Partien herrscht eine eigene Stimmung.“
„Köpfe schnell wieder rauf, wir werden das analysieren“, hakte Kapitän Schwab das 0:1 in Mattersburg ab. Auch wenndie bedeutungslose Pleite alle Rapidler wurmte. „Wir haben sie an die Wand gespielt“„, meinte gar Routinier Sonnleitner. Wobei das grün-weiße Spiel an die Trainer-Ära von Zoki Barisic erinnerte. Phasenweise war es ein Powerplay, die Burgenländer eingeschnürt - aber einen „Türöffner“ fand Rapid nicht. Was Murg ärgerte: „Wenn die letzte Entschlossenheit fehlt, wirst du bestraft. Das müssen wir abstellen.“
Einen zweiten Stürmer, um im Strafraum noch präsenter zu sein, brachte Kühbauer dennoch nicht: „Weil gegen Mattersburg hohe Bälle nichts bringen.“ Aber im Play-off-Halbfinale am 28. Mai in Hütteldorf wird der SVM auch wieder „Beton“ anrühren. Rapid sollte im Kampf um das letzte Europa-Ticket gewarnt sein.
„Wir werden diese Chance nutzen“, ist Goalie Strebinger überzeugt. „In Partien, in denen es um viel geht, entsteht eine eigene Stimmung, knistert es.“ Dass er - nachdem beim 1:0 gegen Innsbruck Knoflach gespielt hatte - in Frage gestellt wurde, lässt ihn kalt: „Da wurde von außen viel hineininterpretiert. Der Trainer hat es mir erklärt." Sein Selbstvertrauen ist nicht zu erschüttern. Und Rapid wird ihn brauchen - spätestens im eingeplanten Play-off-Finale.
Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung
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