So, 16. Juni 2019
19.05.2019 14:37

Video „ein Inferno“

Mölzer zweifelt an Regierungsfähigkeit der FPÖ

Der ehemalige freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer fordert die FPÖ-Minister auf, aus der Regierung auszutreten, und zweifelt an der Regierungsfähigkeit der Freiheitlichen. Schafften die Blauen es nicht, zu einer „seriös rechtskonservativen“ Partei zu werden, würden sie „schlicht unnötig“ werden. Das Skandal-Video sei „ein Inferno für die FPÖ“.

Er erlebe jetzt bereits das dritte Scheitern der FPÖ in der Regierung, so das FP-Urgestein in einem Interview mit der „Kleinen Zeitung“: „Da stelle ich mir schon die Frage: Ist die FPÖ tatsächlich nicht regierungsfähig, bin ich am Ende seit Jahrzehnten in der falschen Partei?“

Ibiza-Video ein Inferno für die FPÖ“
Die FPÖ müsse sich nun neu gründen - und zwar „ohne klasse Buben wie Haider und Strache“. Die FPÖ-Minister hält er zwar für besser als andere, aber es bringe nichts, drei Monate „herumzuwurschteln“. Die FPÖ müsse eine seriöse rechtskonservative und patriotische Partei werden, „oder sie wird schlicht unnötig“. Das Ibiza-Video sei ein „Inferno für die FPÖ“. Oberösterreichs FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner distanzierte sich bereits von dem Video und nannte es „ungustiös“.

Was es zum Ibiza-Video zu wissen gibt:

Landbauer wirft Kurz versuchte Erpressung vor
Ganz anders Niederösterreichs Udo Landbauer: Er warf der ÖVP vor, sie habe die FPÖ mit dem Rauswurf von Herbert Kickl (FPÖ) erpressen wollen. „Den besten Innenminister aller Zeiten abschießen zu wollen und daran den Fortbestand der Koalition zu knüpfen, ist der wahre Skandal in diesen Stunden“, so der Landesparteiobmann.

Der Vizekanzler hatte schon zu Mittag die Reißleine gezogen und flankiert von seinen Ministerkollegen den Abschied aus der Politik verkündet. Eine „b‘soffene Gschicht“ sei das Treffen mit der vermeintlichen Oligarchin russisch-lettischer Herkunft gewesen, bei dem er der Frau die Kronen Zeitung übergeben wollte und ihr auch Staatsaufträge bei freiheitlicher Regierungsbildung versprach. Strache sieht sich freilich in erster Linie als Opfer, habe er doch nichts Rechtswidriges gesagt oder getan.

Schon länger sei das Gerücht in der Luft gewesen, dass über das Ausland wahlbeeinflussendes Dirty Campaigning oder geheimdienstlich gesteuerte Aktionen zu befürchten seien - und denen sei er alkoholisiert zum Opfer gefallen.

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