So, 26. Mai 2019
16.05.2019 19:30

Perg-Strudengau:

„Soziale Wärme“ als buntes „Festival der Regionen“

Abseits der städtischen Ballungszentren stellt das „Festival der Regionen“ alle zwei Jahre Kunst und Kulturprojekte auf die Beine, bei der die Landbevölkerung immer zum Mitmachen aufgefordert ist. Die aktuelle Ausgabe widmet sich ab 28. Juni dem Thema „Soziale Wärme“ und ist in Perg-Strudengau angesiedelt.

„Mich fasziniert die Unterschiedlichkeit der Landschaft“, schwärmt Airan Berg, Leiter des Festivals der Regionen. Der Wiener Kulturmacher, der erstmals im Rahmen der Kulturhauptstadt Linz 2009 in Oberösterreich Fuß fasste, hat sich heute auf Musik- und Schauspiel-Projekte auf EU-Ebene spezialisiert. „Das Festival der Regionen hat ein Budget von 800.000 Euro“, so Berg - siehe auch Interview. Und erstmals konnte er EU-Fördergelder dafür lukrieren. Es gab 418 Projekteinreichungen aus 40 Ländern. Doch nun kommt ein Drittel der Kulturschaffenden, die dabei sind, aus Österreich.

Interesse bei den Leuten groß
Sie verwirklichen gemeinsam mit 17 Gemeinden unterschiedlichste Projekte. „Das Interesse in der Bevölkerung ist ebenfalls sehr groß“, freut sich Berg. Allein bei einem Bürgerchor für Musiker und Nicht-Musiker, an dem sich jeder beteiligen kann, machen 200 Leute mit.

Historisches spielt mit
Als gemeinsame Klammer für den bunten Fächer an Veranstaltungen, die zwischen 28. Juni und 7. Juli über die Bühne gehen werden, wählte man das Thema „Soziale Wärme“. Auch Historisches spielt eine Rolle: Die Eröffnung findet im KZ-Mauthausen statt. Der Festival-Infopoint ist im Gartencafé in Perg untergebracht.

Airan Berg (57) ist ein israelisch-österreichischer Theatermacher. Das kommende „Festival der Regionen“ trägt erstmals seine Handschrift."

Krone“: Sie kommen aus Wien, nun haben Sie den Strudengau kennengelernt. Ihr Eindruck?
Mich fasziniert, wie sehr die Menschen mit der Donau verbunden sind!

„Krone“: Wie verliefen die Festivalvorbereitungen?
Ich und mein Team, wir erlebten in den letzten Monaten wahnsinnig viel Begeisterung bei der Bevölkerung. Allein bei unserem Bürgerorchester machen 200 Leute mit. Insgesamt sind 12 Projekte direkt in der Region entstanden.

„Krone“: Das Thema ist „Soziale Wärme“. Was bedeutet das für das Festival und für Sie persönlich?
Das Festival sehe ich als Plattform, auf der Menschen zusammenarbeiten. Ich bin in vielen Ländern aufgewachsen. Für mich steckt darin Offenheit, Respekt und teilen, was zu teilen ist.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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