Sa, 25. Mai 2019
26.04.2019 15:00

Freie Sicht

Schulwege: Wien prüft jetzt 5000 Kreuzungen

249 Volksschulen gibt es in Wien. Um die Sicherheit für Kinder zu erhöhen, nimmt die MA 46 (Verkehrsorganisation) jetzt alle Kreuzungen auf den Schulwegen unter die Lupe. Eine wahre Mammutaufgabe: Rund 5000 Kreuzungen sind genau zu prüfen.

Für alle Wiener Bezirke existieren Schulwegpläne. Dort ist genau eingezeichnet, wie Kinder etwa am einfachsten die Straße überqueren können. Gefahrenstellen sind genau aufgelistet. „Wir wollen die Sicherheit aber noch weiter erhöhen“, erklärt MA-46-Leiter Markus Raab. Im Visier sind die Kreuzungen: Hier soll gesichert werden, dass Fahrzeuglenker rechtzeitig die Kinder sehen, wenn diese die Straße überqueren wollen.

„Für uns hat das Top-Priorität“
Alles, was den Blick im Fünf-Meter-Bereich von der Häuserkante verstellt, soll entfernt werden - etwa Telefonzellen, Schanigärten oder Litfaßsäulen. „Das ist die Hälfte mehr, als die Straßenverkehrsordnung vorsieht“, so Raab. Auch einige Parkplätze werden betroffen sein. Pro Schulweg sind durchschnittlich rund 20 Kreuzungen zu prüfen. Für die Experten eine Menge Arbeit: „Für uns hat das Top-Priorität“, so Raab.

Prüfung dauert zwei Jahre
Die Reihenfolge bei der Prüfung ergibt sich aus Gesprächen und in laufender Abstimmung mit den Bezirken. Ebenso werden auch Vorschläge von „Krone“-Lesern genau geprüft. Falls nötig, werden die Maßnahmen eingeleitet. Die Experten schätzen, dass die gesamte Prüfung rund zwei Jahre dauern wird. Schulweg-Pläne für Eltern gibt es auf www.wien.gv.at.

Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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