Mo, 22. April 2019
09.04.2019 16:30

In Innsbruck

Campagnereiter-Areal: Projekt wird nun konkret

Es geht um 84.000 Quadratmeter Baugrund im Osten der Landeshauptstadt: 1000 Wohnungen sollen hier im Gebiet der ehemaligen Sportanlage der Campagnereiter in der Reichenau entstehen. Im Herbst will die Stadt endlich mit dem „Baufeld 1“ starten, das wegen der äußerst hohen Baudichte in die Kritik geraten war.

Das Gebiet rund um die ehemalige Sportanlage der Campagnereiter stellt einen wichtigen Teil der Wohnraumoffensive der Stadt Innsbruck dar. 1000 Wohnungen sollen abschnittsweise auf vier Baufeldern entstehen. Mit allem, was dazugehört: Nahversorgung, Kinderbetreuung, Stadtteilzentrum, Kindergarten, Sportflächen, etc.

Politik ist seit Jahrzehnten mit dem Vorhaben beschäftigt
Das Vorhaben beschäftigt die Innsbrucker Politik schon seit Jahrzehnten. Aufgrund der vielseitigen Interessenlagen war und ist die Umsetzung schwierig. Startpunkt waren die Gespräche mit den einzelnen Sportvereinen im Herbst 2013. Diese sind noch immer nicht abgeschlossen. Zumindest aber soll nun für das Baufeld 1 im südlichen Bereich des 84.000 Quadratmeter großen Campagnereiter-Areals im Herbst der Startschuss fallen. „Nach geplanter Fertigstellung des ersten Baufeldes in der zweiten Jahreshälfte 2021 stehen rund 300 Wohnungen zur Verfügung“, berichtete Bürgermeister Georg Willi.

Das Siegerprojekt des Architektenwettbewerbs war wegen der hohen Baudichte ins Gerede gekommen, woraufhin BM Willi eine „entdichtete Variante“ mit 30 Wohnungen weniger ins Spiel brachte. Diese soll nun auch umgesetzt werden. Morgen, Mittwoch, sollen die benötigten Grundflächen an IIG und Neue Heimat (NHT) übertragen werden. „Die Wohnbauträger teilen sich das Bauvolumen von 48 Millionen Euro im Verhältnis 60:40“, berichtet IIG-Chef Franz Danler. Die IIG baut 184 Wohnungen, die NHT 123. An Autoabstellplätzen sind 220 Stück geplant. Philipp Neuner

Philipp Neuner
Philipp Neuner

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