Do, 25. April 2019
02.04.2019 21:58

71,02 Prozent:

AK-Wahl mit Rekordergebnis für SPÖ-Gewerkschafter

Die roten FSG-Gewerkschafter jubeln über das Ergebnis der AK-Wahl in Oberösterreich. Sie konnten sich von 65,5 Prozent im Jahr 2014 nun auf 71,02 Prozent hinaufarbeiten. „Ein sensationeller Erfolg“, so FSG-Landesvorsitzender Andreas Stangl in einer ersten Reaktion. Die größten Verlierer sind die ÖVP-Gewerkschafter, die etwa 3,7 Prozent ablegten, die anderen blieben in etwa gleich. Die Wahlbeteiligung ist  um 1,4 Prozentpunkte auf 40,9 Prozent gesunken.

Schon am Nachmittag des Dienstags zeichnete sich ab, dass die FSG-Gewerkschafter mit einem Plus aus dieser AK-Wahl gehen würden. Dass es dann am Ende 71,02 Prozent der Wählerstimmen wurden, wagte da noch niemand zu hoffen. 2014 waren es noch 65,5 Prozent, auch damals schon ein kräftiger Zuwachs.

„Menschen wollen eine starke AK“
AK-Präsident Johann Kalliauer reagierte als FSG-Spitzenkandidat auf das beste Ergebnis seit 1945 so: „Aus meiner Sicht ist das eine klare Ansage der Menschen, dass sie eine starke Arbeiterkammer haben wollen. Ich hoffe, dass diese Botschaft auch bei der Bundesregierung ankommt.“

ÖVP verlor schon wieder
Die größten Verlierer dieser AK-Wahl in Oberösterreich sind die ÖVP-Gewerkschafter, die von ihrem 2014er-Ergebnis, damals 17,09 Prozent, weitere 3,69 Prozentpunkte ablegten. Schon vor fünf Jahren mussten sie 8,29 Prozent hergeben. Nun sind ihnen 13,4 Prozent Wähleranteil geblieben.

Und die anderen Fraktionen?
Die Freiheitlichen Arbeitnehmer blieben praktisch gleich, sie bekamen 0,16 Prozentpunkte dazu, liegen mit nun 10,2 Prozent auf Platz 3. Platz 4 besetzen die grünen AUGE-Gewekschafter, die 1,12 Prozentpuunkte verloren und nun nur noch 4,21 Prozent Wähleranteil aufweisen. Platz 5 wie immer für die Linken, mit der Abkürzung GLB, die 0,14 Prozentpunkte dazubekamen und nun 1,16 Prozent haben. 

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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