Fr, 19. April 2019
01.04.2019 06:01

Stadt gegen Bund

Pingpong-Spiel um illegale Moschee in Wien

Die illegale iranische Moschee in Floridsdorf wird in Wien noch zu so manchem Stoßgebet Richtung Himmel führen. Der Polit-Wirbel kurz zusammengefasst: Die Stadt Wien fordert Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) in einem Brief auf, in der Causa endlich aktiv zu werden. Dort spielt man den Ball wieder zurück an die Stadt.

Die zuständige Stadträtin Kathrin Gaál von der SPÖ war es, die in die Tasten klopfte. Sie schrieb in einem Brief über das Gebetshaus, das als solches nicht genehmigt ist: „Aufgrund der Dimension dieser Angelegenheit darf die MA 37 das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres höflichst ersuchen, an die Islamische Republik Iran heranzutreten und der Islamischen Republik Iran ihre Verpflichtung zur Einhaltung der österreichischen Gesetze und insbesondere auch der Bauordnung für Wien in Erinnerung zu bringen.“

„Ist eine Angelegenheit der Stadt Wien“
Die „Krone“ erreichte am Sonntag den Sprecher der Ministerin. Zwar habe es diesbezüglich bereits ein Gespräch mit der iranischen Botschaft gegeben („Dazu kann ich keine näheren Angaben machen“), aber: „Es geht hier um ausländischen Grunderwerb. Das ist eine Angelegenheit der Stadt Wien.“ Sprich der Baubehörde, bestenfalls noch der Sicherheitsbehörden. Damit ist der Ball wieder bei der Stadt. Das Spiel geht weiter.

Michael Pommer, Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Wien
Aktuelle Schlagzeilen
Acerbi verspottet
Zu provokanter Jubel: 86.000 € Strafe gegen Milan!
Fußball International
Helikopter im Einsatz
Unfalldrama: Zwei Tote bei Pkw-Frontalcrash
Niederösterreich
„Mein größter Erfolg“
So „wild“ feierte Adi Hütter das Eintracht-Wunder
Fußball International
Hier im Video
Schweiz wählt Djuricin-Hammer zum Tor des Monats
Fußball International
„Weiß es nicht besser“
Zu zutraulich: Bärenbaby droht Einschläferung
Video Viral
„Maßnahmen ungenügend“
Mithäftling getötet: Täter hortete Waffen in Zelle
Österreich
Nach CL-Pleite
Ronaldo stellt Juve Ultimatum und droht mit Abgang
Fußball International

Newsletter