Der japanische Schwimmer Hiromasa Fujimori hat eine positive Dopingprobe abgegeben und ist vorübergehend suspendiert worden! Das gab der japanische Schwimmverband am Freitag nach Öffnung der B-Probe bekannt. Der 27-Jährige war bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Hangzhou positiv auf das verbotene Mittel Ephedrin getestet worden.
Eine Kommission des Schwimm-Weltverbandes (FINA) wird nun die Länge der Sperre festlegen. Fujimori hatte bei den Titelkämpfen im Dezember zwei Bronzemedaillen (100 m Lagen, 200 m Lagen) gewonnen. In einer Aussendung des Verbandes sagte er, er habe wissentlich keine verbotenen Substanzen zu sich genommen.
CAS bestätigt Sperren gegen ukrainische Sprinterinnen
Der Internationale Olympische Sportgerichtshof (CAS) bestätigte indes die langjährigen Doping-Sperren für die ukrainischen Sprinterinnen Olha Zemliak und Olesia Poch. Wie das CAS am Freitag mitteilte, hatte die Analyse der kurz vor den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro genommenen Blutproben der beiden Athletinnen eine zu hohe Testosteronkonzentration ergeben.
Daraufhin wurde Zemliak, die bereits mit einer Doping-Strafe vorbelastet war, für acht Jahre und Poch für vier Jahre vom ukrainischen Verband gesperrt. Alle ihre Ergebnisse vor dem 3. August 2017 wurden Poch aberkannt. Der CAS bestätigte in dem Berufungsverfahren zwar die Strafen, veränderte aber den Beginn der Sperren für Zemliak auf den 15. Juli 2016 und für Poch auf den 15. Juni 2016.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.