IOC-Präsident Thomas Bach hat im Skandal um Eigenblutdoping eine harte Bestrafung der darin verwickelten Athleten sowie der Hintermänner und Helfer gefordert. „Wir hoffen, dass alles aufgeklärt wird und auf den Tisch kommt“, sagte der deutsche Chef des Internationalen Olympischen Komitees am Mittwoch nach einer Exekutivsitzung in Lausanne.
„Die Justiz sollte ein Exempel statuieren und schnell harte Strafen verhängen, damit es einen Abschreckungseffekt hat“, erklärte Bach. In dem Skandal hatte es Polizei-Razzien bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Seefeld sowie in Erfurt gegeben. In Erfurt wurde ein Sportarzt als mutmaßlicher Drahtzieher eines Doping-Netzwerkes verhaftet.
In dem Skandal hatte es Polizei-Razzien bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Seefeld und in Erfurt gegeben, wo ein Sportarzt als mutmaßlicher Drahtzieher eines Doping-Netzwerkes verhaftet wurde. Inzwischen wird gegen 21 Athleten ermittelt, die in diese Affäre verwickelt sein sollen.
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