Zwar fehlen den Skandinaviern gegen die ÖFB-Auswahl einige arrivierte Kicker wie die verletzten Christian Poulsen oder Jon Dahl Tomasson, doch auch die zweite Wahl hat es in sich. "Dadurch bietet sich die Chance für viele Junge, die sich für die Weltmeisterscahft empfehlen wollen. Allein schon wegen der bevorstehenden WM wird jeder Spieler 100 Prozent geben", prophezeit Augustinussen.
Die Dänen sicherten sich als Erste in einer Gruppe mit den höher eingeschätzten Portugiesen und Schweden ihr Ticket für die Endrunde in Südafrika. "Wir waren in der Qualifikation nicht immer die beste Mannschaft, aber wir spielen jedes Mal mit großem Teamspirit, was wesentlich zum Erfolg beigetragen hat", sagt der 28-Jährige.
"Österreicher vielleicht in ein paar Jahren so weit wie wir"
Entscheidend sei auch die hohe Anzahl von Legionären in europäischen Top-Ligen, so Augustinussen. "Wir haben fünf, sechs Spieler bei großen Vereinen und viele gute Legionäre, mehr als Österreich. Aber auch die Österreicher arbeiten gut, vielleicht sind sie in ein paar Jahren so weit wie wir."
Augustinussen rutschte bald nach seinem Wechsel von Aalborg nach Salzburg im Sommer des Vorjahres aus der Stammformation der "Bullen" und war damit auch fürs Nationalteam kein Thema mehr. Zum bisher letzten Mal wurde der Däne von Coach Morten Olsen am 6. Juni 2009 beim wichtigen 1:0-Sieg in Schweden eingesetzt, danach gehörte er noch im September zum Kader, ehe er aufgrund des Stammplatz-Verlustes in der Mozartstadt kein Thema mehr fürs Nationalteam war.
Augustinussen gibt Kampf um WM-Teilnahme nicht auf
Dies soll sich bis zur Weltmeisterschaft noch ändern. "Jetzt ist es einmal mein großes Ziel, so schnell wie möglich wieder beim Verein zu spielen. Dann könnte es sich vielleicht noch für die WM ausgehen", sagt Augustinussen, der seiner Mannschaft in Südafrika einiges zutraut. "Die Gruppe mit den Niederlanden, Japan und Kamerun ist okay. Wir können ins Achtelfinale aufsteigen, und dann ist alles möglich."
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