17.02.2019 12:08 |

Montag Verhandlungen

Gehaltsstreit in Pflege: Rüsten für erste Streiks

Im Tauziehen um bessere Arbeitsbedingungen im privaten Gesundheits- und Sozialbereich wird es ernst. Scheitern die für Montag angesetzten Verhandlungen, kündigt die Gewerkschaft jetzt auch im Süden Streiks an. Bisher hielt man sich zurück.

Während die Bediensteten im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich in anderen Bundesländern bereits auf die Barrikaden gestiegen sind, hielt man sich im Süden zurück. „Es hat überregionale Betriebsversammlungen gegeben. Gibt es auch bei der fünften Verhandlungssrunde am Montag keinen Abschluss, dann wird auch in Kärnten gestreikt“, kündigt Valid Hanuna, Wirtschaftsbereichvorsitzende und KV Verhandler der Gewerkschaft der Privatangestellten an.

Von Kampfmaßnahmen könnten mehrere Betriebe, vom Kindergarten bis zur Altenpfelge betroffen sein.

Sechs Prozent mehr Gehalt gefordert
Von der Kärntner Politik wird gefordert, „sich klar für den Kollektivvertrag der Sozialwirtschaft als Grundlage zur Finanzierung der Pflege- und Sozialleistungen zu bekennen“, heißt es. Für die 6000 Betroffenen werden sechs Prozent mehr Gehalt, mehr Urlaub und eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit gefordert.

Am Montag, 25. 2., gehen auch die Verhandlungen beim Roten Kreuz Kärnten weiter. „Wir haben Unterlagen übermittelt bekommen, die von unseren Wirtschaftsexperten geprüft werden und die hoffentlich dabei helfen, die Zulagenfrage im Sinne der Beschäftigten zu lösen“, sagt Heimo Mauczka von der Gewerkschaft Vida.

Thomas Leitner
Thomas Leitner
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