Do, 21. März 2019
15.02.2019 19:16

Team nicht überragend

ÖSV-Adler „fliegen“ in Willingen nur auf Platz 6!

Schade! Österreichs Skisprung-Team hat in Willingen bei der WM-Generalprobe für die Titelkämpfe in Seefeld einen Podestplatz klar verpasst! Philipp Aschenwald, Daniel Huber, Michael Hayböck und Stefan Kraft landeten am Freitag nur auf dem sechsten Rang. Der Sieg ging überlegen an Halbzeit-Leader Polen. Kamil Stoch und Co. siegten mit 79,2 Zählern Vorsprung auf Deutschland. Slowenien wurde Dritter. Der ÖSV-Equipe fehlten auf Platz drei nur 5,3 Zähler.

Für Österreichs zuletzt im Aufwärtstrend befindliche „Adler“ war es doch ein gewisser Rückschlag, vor allem im Vergleich zum Sieg im Mannschaftsspringen von Lahti am vergangenen Sonntag. „Es war in Lahti sicherlich so, dass uns die anderen ein bisserl zugespielt haben, weil sie nicht so gut gesprungen sind. Heute sind wir nicht so gut gesprungen“, konstatierte Felder nüchtern. Gleich im Anschluss gab es, etwas ungewöhnlich, noch die Qualifikation für den Einzelbewerb, für den sich alle sieben Österreicher qualifizierten (Kraft, Huber, Hayböck, Aschenwald, Gregor Schlierenzauer, Manuel Fettner und Jan Hörl).

„Mit einem sechsten Platz nimmst nicht so viel Positives mit“, gestand Felder, der Krafts zweiten Sprung hervorhob. „Der gibt mir Hoffnung für das restliche Wochenende.“

Die Truppe des Tirolers, der auf eine Team-Nominierung von Gregor Schlierenzauer verzichtet hatte, war an diesem Tag von Beginn weg nur unter den Verfolgern. In allen „acht Mini-Durchgängen“ (je zwei Sprünge der vier Athleten) war Österreich nie besser als Fünfter. In Willingen stehen am Wochenende noch zwei Einzelbewerbe auf dem Programm. Erst danach legt auch Felder sein Team für die Heim-Titelkämpfe in Seefeld und Innsbruck fest.

Das Ergebnis:
1. Polen 979,4 Punkte (Piotr Zyla 146/129 m - Jakub Wolny 140,5/141,5 - Dawid Kubacki 120,5/135 - Kamil Stoch 132/133)
2. Deutschland 900,2 (Karl Geiger 130/132 - Richard Freitag 135,5/141,5 - Markus Eisenbichler 115/130,5 - Stephan Leyhe 128/132,5)
3. Slowenien 874,0 (Anze Semenic 125/124,5 - Peter Prevc 133,5/130 - Jernej Damjan 118/127,5 - Timi Zajc 130/133,5)

4. Norwegen 873,2 (Halvor Egner Granerud 127,5/135 - Thomas Asen Markeng 131/135,5 - Johann Andre Forfang 105,5/132 - Robert Johansson 125,5/132)
5. Japan 869,4 (Yukiya Sato 133,5/114 - Daiki Ito 134/129 - Junshiro Kobayashi 121,5/128 - Ryoyu Kobayashi 129/133)

6. Österreich 868,7 (Philipp Aschenwald 123,5/131 - Daniel Huber 126,5/124 - Michael Hayböck 120/131 - Stefan Kraft 128,5/135)
7. Schweiz 754,6
8. Tschechien 739,9

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