Manuel Feller kam nach dem verpassten Flug mit einem Tag Verspätung an, jetzt brennt er auf den Riesentorlauf am Freitag (14.15 und 17.45 Uhr), sagt: „Ich stehe am Start, um zu gewinnen“. Schwierige Bedingungen wie in Åre liegen dem Tiroler!
Die Anreise nach Schweden verlief nicht ganz optimal. „Ich bin zwanzig Minuten zu spät von daheim weggefahren, dann stand ich im Stau.“ Der Flieger hob ohne Manuel Feller ab. Doch 24 Stunden später klappte alles reibungslos.
Medaillenkandidat
Und mittlerweile hat sich der Tiroler schon voll in Åre eingelebt. Und geht im heutigen Riesentorlauf und vor allem am Sonntag im Slalom als heißer Medaillenkandidat auf die Piste. Slalom-Silber 2017 hat der 26-Jährige bereits. „Aber ich bin hungrig auf mehr“, stellt Manu klar. „Bei einem Großereignis gilt noch mehr: „Ich stehe am Start, um zu gewinnen. Und genauso werde ich es auch anlegen.“ Kurz vor seinen WM-Starts erhielt Feller einen ganz besonderen Schub. Die Mama eines fünfjährigen Buben schrieb Feller einen Brief.
Kleiner Fan macht Mut
Dankte ihm dafür, wie er vorlebt, dass man immer wieder aufstehen muss. Egal, wie oft man auch hinfällt. „Solche Nachrichten machen mich schon sehr stolz und demütig“, sagt Feller. Der ja auch noch auf seinen ersten Sieg im Weltcup wartet. „Ich möchte dem Buben zeigen, dass man dafür belohnt wird, wenn man so lange wieder aufsteht, bis es funktioniert!“ Am liebsten natürlich mit WM-Gold.
Alex Hofstetter, Kronen Zeitung
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