Do, 23. Mai 2019
14.02.2019 06:16

„Das rote Buch“ hilft

Hirscher: „Tee trinken und bis Freitag fit werden“

Mit Halsweh und Verkühlung im Gepäck ist Marcel Hirscher gestern in Åre gelandet. Deshalb sagte der Star seinen Medien-Auftritt ab. Das war aber eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Für Marcel Hirscher begann Åre 2019 genau wie Åre 2018 aufgehört hat. Mit einer Absage! Beim Weltcup-Finale vor einem Jahr hatte der abschließende Slalom wegen eines Schneesturms abgeblasen werden müssen, diesmal sein einziger offizieller Medientermin. Der Grund: Marcel reiste mit Halsweh und einer Verkühlung im Gepäck nach Schweden.

Nach dem letzten Training am Sonntag auf der Reiteralm gönnte sich Marcel zwei Tage Ruhepause. In denen schlug das „WM-Fieber“ dann zu. Bei der Abreise aus Salzburg, wo er mit Trainer Mike Pircher und Medienbetreuer Stefan Illek in den Red-Bull-Jet kletterte, hatte der Superstar den Medientermin vor mehreren hundert Journalisten in Åre noch fix eingeplant gehabt. Doch nach der Landung in Östersund ging’s mit dem Auto die 80 Kilometer Richtung WM-Ort. Und dabei fiel die Entscheidung, die vor allem Marcel und seine Physios trafen.

„Nicht einmal wirklich krank“
PR-Mann Illek verkündete daher: „Marcel ist nicht einmal wirklich krank. Er will aber am Freitag so fit wie möglich am Start stehen, deshalb wäre ein Interview-Marathon nicht ideal gewesen.“ In Åre bezog Hirscher sofort sein Appartement im Ortsteil Fjällby, gönnte sich ein paar ruhige Stunden.

30 Paar Ski mit dabei
Sein Motto für die ersten Stunden in Schweden lautet: „Viel Tee trinken, schlafen, behandeln, voll fit werden.“ Heute wird er beim Hangbefahren dabei sein, zudem eine Trainingseinheit einlegen. Einem Start am Freitag im Riesentorlauf und dann am Samstag im Slalom steht nichts im Wege.

Das rote Buch
Schon seit Dienstag ist Hirscher-Papa Ferdinand in Åre. Mit dabei natürlich sein legendäres rotes Buch. In dem „Ferdl“ immer akribisch die Ski- und Schnee-Beschaffenheiten notiert und analysiert. Das Team hat 30 Paar Ski (15 pro Disziplin) mit nach Schweden gebracht. Die Bedingungen werden schon am Freitag (fünf Grad plus, 50 km/h Wind) sehr herausfordernd sein. Hirscher weiß: „Skifahren kann auf diesem Niveau jeder, das Material macht den Unterschied über Gold, Silber und Bronze.“

Alex Hofstetter

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