Kamera-Erneuerung:

Überwachung am Hinsenkampplatz wird nun schärfer

Oberösterreich
06.02.2019 15:30
Seit mittlerweile zwölf Jahren zeichnen am Hinsenkampplatz in Urfahr vier Kameras Überwachungs-Bilder auf. Die Qualität lässt aber zu wünschen übrig. Gesichter sind etwa kaum erkennbar. Deshalb nimmt die Stadt nun 36.000 Euro in die Hand und verpasst den in die Jahre gekommenen Geräten ein Update.

2017 wurden in der Altstadt bereits die vier nicht mehr ganz zeitgemäßen Kameras erneuert. Sie liefern nun Bilder in einer deutlichen höheren Auflösung. Der Polizei erleichtert das die Arbeit erheblich. „Die Bilder können nun auch als Beweismaterial dienen, da Gesichter viel besser erkennbar sind“, hat sich für FPÖ-Vizebürgermeister und Sicherheitsreferent Detlef Wimmer die Investition von damals 40.000 Euro mehr als bezahlt gemacht.

Kosten von 36.000 Euro
Er wird nun im Stadtsenat auch die Modernisierung der vier Kameras am Hinsenkampplatz um weitere 36.000 Euro beantragen. Sie sind ebenfalls 2006 montiert worden und weit weg vom neuesten Stand der Technik. „Der Hinsenkampplatz ist einer der Hotspots der Stadt und deshalb ist eine moderne Videoüberwachung notwendiger denn je. Nicht nur um Straftaten zu verhindern, sondern auch den Menschen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln“, so Wimmer. Noch im Frühjahr soll die Modernisierung abgeschlossen sein.

In den Öffis fahren bald auch mehr Kameras mit
Über ein noch besseres Sicherheitsgefühl dürfen sich auch die Öffi-Nutzer freuen. Derzeit zeichnen in 29 Straßenbahnen und 13 O-Bussen die Kameras Bilder auf. Bis 2020 wird sich diese Zahl auf 100 erhöhen. Die Linz Linien erneuern schrittweise ihre Flotte. Jedes neue Fahrzeug hat eine Kamera an Bord.

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