09.02.2019 06:00 |

Bildschirmarbeitsplatz

Halten Sie Abstand!

Bildschirmarbeit gehört heute zum Alltag - Kopfweh und trockene Augen leider auch. Wenn Sie die Tipps von Arbeitsmedizinern umsetzen, sind Sie auf der sicheren Seite.

Kein Tag, an dem wir nicht vor dem Computer sitzen. Kaum eine Branche kommt ohne aus, viele von uns sind mittlerweile zu stundenlangen „Schreibtischtätern“ geworden. Anbei Tipps von den Experten der AUVA für die Bildschirmarbeit.

Aufstellhöhe des Monitors:
Die oberste Informationszeile darf nicht über Augenhöhe liegen. Günstiger ist es, wenn der Bildschirm etwas unterhalb angeordnet wird.

Sehabstand:
50 bis 75 cm. Zum Testen die flache Hand aus einer aufrechten Sitzposition mit ausgestrecktem Arm auf den Bildschirm auflegen. Wenn zwei Monitore benützt werden, abklären, welcher häufiger in Verwendung ist, diesen dann mittig platzieren. Ansonsten so eng beisammen, dass der Nutzer nur eine leichte Kopfdrehung für den Blickwechsel machen muss, am besten in einem leichten Bogen.

Blickrichtung:
Die Blickrichtung erfolgt idealer Weise parallel zu den Fensterflächen. Es dürfen keine störenden Reflexionen am Bildschirm, z. B. durch Fenster, Lichtkuppeln oder Leuchten, entstehen.

Wahl der Eingabegeräte:
Die Tastatur muss eine vom Bildschirm getrennte Einheit sein. Eine Handballenauflage sowie ein Maus-Pad mit Gelenkpolster werden empfohlen

Abwechslung für die Augen:
Computerarbeit fixiert die Augen auf eine bestimmte Entfernung und verringert den Lidschlag, der für die Benetzung des Augapfels mit Tränenflüssigkeit sorgt. Lassen Sie daher Ihren Blick zwischendurch schweifen, betrachten Sie abwechselnd Gegenstände in unterschiedlicher Distanz. Decken Sie Ihre Augen hin und wieder leicht und ohne Druck mit den Handflächen ab. Für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen, Augentropfen verhindern Trockenheitssymptome wie Brennen, Fremdkörpergefühl oder Rötungen.

Broschüre
Egal, ob Sie sich einen neuen Schreibtisch kaufen, ihren Arbeitsplatz umgestalten oder nur überprüfen wollen, ob der jetzige den gesundheitlichen Anforderungen entspricht, die passende Information findet sich in einer Sicherheitsbroschüre der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt.

Karin Podolak, Kronen Zeitung

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