Mo, 27. Mai 2019
05.02.2019 08:00

12 km/h im Schnitt:

Tram in Innsbruck im Kutschentempo unterwegs

Seit zehn Tagen kämpfen Experten in Stadt und Verkehrsbetriebe um die Beseitigung der Tram-„Kinderkrankheiten“. Trotzdem ist sie immer noch im Kutschentempo unterwegs: Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt rund 12 km/h.

Mindestens 20 Minuten braucht die neue Innsbrucker Tram auf der meistbefahrenen Strecke vom Terminal Marktplatz ins Innsbrucker O-Dorf - immer noch. Seit einer Woche arbeiten Verkehrsexperten in Stadt und Verkehrsbetriebe fieberhaft an Verbesserungs- bzw. Beschleunigungsmaßnahmen - offensichtlich mit mäßigem Erfolg.

20 Minuten für die rund 4 Kilometer lange Strecke ergeben eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 12 km/h. Dieses Kutschentempo passt wohl eher ins 19. denn ins 21. Jahrhundert!

„Pausenlos wurde in der letzten Woche an der Fehlersuche und -behebung gearbeitet“, sagt Mobilitätsstadträtin Uschi Schwarzl. Sie stelle „eine stetige Verbesserung“ fest.

Öffis sollen an Kreuzungen sofort Grün bekommen
Das Ziel „Sofortgrün“ für den Öffentlichen Verkehr an Kreuzungen müsse zügig vorangetrieben werden und andere Störfaktoren - wie geparkte Autos an Gleisen -, die zu massiven Verspätungen der Tram geführt haben, müssten beseitigt werden.

Konkrete Problemstellen sind laut StR Schwarzl die Bereiche zwischen Museumstraße - Brunecker Straße - Ingenieur-Etzel-Straße und im Bereich Unikreuzung - Innrain - Marktgraben. Hier seien bauliche Veränderungen möglich.

Bessere Information - dann wäre Ärger nicht so groß gewesen
„Man hätte den IVB-Kunden sagen müssen, im ersten Monat nach Inbetriebnahme der Tram kann’s schwierig werden. Dann wäre die Erwartungshaltung und auch der Ärger nicht so groß gewesen“, kritisierte Vize-BM Franz X. Gruber die Kommunikation im Vorfeld.  

Philipp Neuner
Philipp Neuner

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