24.01.2019 13:35 |

Esterhazy vs. Ottrubay

Streit der Adelsclans um 800-Millionen-Vermögen

Nach der Entführungsposse um die 87-jährige Mutter von Esterhazy-Geschäftsführer Stefan Ottrubay herrscht weiterhin Aufregung. Während noch unklar ist, welches rechtliche Nachspiel der aufwendige Polizeieinsatz haben wird, sind die beiden Großfamilien seit Jahren ziemlich beste Feinde. Dabei geht es - wie könnte es anders sein - auch um das liebe Geld ...

Erst am Mittwoch meldete sich bezüglich der aktuellen Medienberichterstattung Familiensprecher Paul-Anton Esterhazy zu Wort. Er lege sehr viel Wert auf die Feststellung, dass auch dieser von den Behörden zu überprüfende Fall mit der Familie Esterhazy nichts zu tun hat. Man bitte, die beiden Familienverbände zu unterscheiden. Woraufhin er noch nachlegt: „Wir pflegen gänzlich andere Umgangsformen - besonders mit betagten Damen, die wir gern in den großen Familienverband integrieren.“

Böses Blut
Damit spielt er vornehm auch auf die altbekannten Vorwürfe der Familie in Richtung des eigenen Vermögensverwalters an. Diese lauten dahin gehend, dass die verstorbene Melinda Esterhazy durch den jetzigen starken Mann, ihren Neffen Stefan Ottrubay, von der Familie ferngehalten wurde.

Seit dem Tod der früheren Ballerina 2014 herrscht jedenfalls böses Blut. Von dem 800-Millionen-Vermögen bekommen die Esterhazy-Nachkommen durch den Stiftungsdirektor nur eine Apanage.

Indes laufen noch die Ermittlungen der Justiz wegen einer möglichen Freiheitsberaubung. Wie berichtet, hatte die vermeintlich entführte Mutter Magdolna (87) bei der Polizei angegeben, dass sie freiwillig mit ihrer Tochter mitgekommen sei, um ihren Lebensabend in der Schweiz und nicht in Eisenstadt - wie vom Sohn gewollt - zu verbringen.

Stefan Steinkogler und Christoph Budin, Kronen Zeitung

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