Dass gleich mehrere Punkte aus der eigentlich vertraulichen Fahrerbesprechung an Journalisten durchgesickert sind, stellt den ein oder anderen Piloten vor Rätsel. Wer ist der Maulwurf im Fahrerlager?
Vor dem Grand Prix in Australien hatten sich die Fahrer zu einer internen Besprechung getroffen und dürften dort ihrem Unmut über die neuen Motoren offenbar freien Lauf gelassen haben. Zumindest wurden Max Verstappen und Co. in anschließenden Interviews auf sehr konkrete Punkte aus dieser Runde angesprochen, heißt es.
„Woher habt ihr das?“
„Es ist schon etwas merkwürdig, dass du davon weißt. Ich finde, die Piloten sollten nicht mit Außenstehenden über solche Interna sprechen. Das ist unprofessionell“, reagierte der Niederländer etwa auf die Frage eines Journalisten. „Wir haben da in der Gruppe ganz eindeutig ein Leck“, stellte Alex Albon fest. Und auch Weltmeister Lando Norris wollte wissen: „Woher habt ihr das?“
Die Frage blieb unbeantwortet und so tappt der McLaren-Fahrer genau wie seine Kollegen weiterhin im Dunkeln. Fest steht jedenfalls: So richtig anfreunden können sich die wenigsten Piloten mit der neuen Motoren-Generation. „Ich finde, derzeit geht es für uns gar nicht darum, schnell zu fahren. Wir machen viele Dinge, die gegen die Natur des Racers gehen oder gehen das, was ein Rennwagen eigentlich ausmachen sollte“, hofft Albon geschlossen mit seinen Konkurrenten bei der FIA Gehör zu finden.
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