Sarah Baumgartner greift nach EM-Silber jetzt auch bei der WM nach Edelmetall. Dafür muss das Skeleton-Talent aber wieder Frieden schließen mit einer Bahn in Deutschland, auf der die Wettkämpfe stattfinden.
Anfang Dezember musste Skeleton-Talent Sarah Baumgartner die gefährliche Seite ihres Sports kennenlernen. Im Eiskanal von Altenberg kam sie zu Sturz, musste mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus fahren. In dieser Woche kommt es für die Silbermedaillengewinnerin der Junioren-EM zum Wiedersehen mit der Bahn in Ostdeutschland. Die ersten Trainingsläufe hat Baumgartner schon absolviert: „Es war ein bisschen ein ungutes Gefühl da“, gibt die Michaelbeuerin zu. Dennoch sammelte sie wieder Selbstvertrauen. „Es war wichtig für den Kopf, zwei Läufe ins Ziel gebracht zu haben.“
Zufrieden mit zweiter Europacup-Saison
In den Kampf um die Medaillen geht die SSM-Schülerin sehr entspannt. „Ich will einfach nur fahren. Ich habe in dieser Saison alles erreicht, was ich wollte. Ich werde nicht traurig sein, wenn es nichts mit einer Medaille wird.“ Denn nach der EM-Silbermedaille und ihrem darauffolgenden Europacup-Premierensieg in St. Moritz unterstrich sie ihr Talent – auch wenn sie in der zweithöchsten Kategorie gesamt nur Elftplatzierte wurde. „Die Saison ist gut gelaufen“, betont die 18-Jährige, die sich nach der Fahrt auf ihrer ungeliebten Bahn in Altenberg auf Erholung freut.
„Da wird der Schlitten ins Eck gestellt, danach ist nichts mehr geplant“, atmet die Salzburgerin durch. Gleichzeitig muss sie sich ja auch auf die Schule konzentrieren, wo im Mai die Matura ansteht. Danach soll es mit einer Anstellung beim Heeressport klappen.
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