Mo, 20. Mai 2019
14.01.2019 18:04

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Lackner bittet um Verzeihung

Erzbischof Franz Lackner begann am Montag mit der Aufarbeitung der Geschehnisse in der Ära von Bischof Alois Schwarz in Kärnten. Er richtete zuerst Worte an die Öffentlichkeit: „Als ersten Schritt gilt es Ursachen zu finden, die zu dieser Entwicklung geführt haben.“ Es wird spannend

Befangenheit? Für Erzbischof Franz Lackner kein Thema: „Es stimmt nicht, dass ich der beste Freund von Bischof Alois bin.“

Lackner, dem der Bischof von Feldkirch, Benno Elbs, und fünf weitere Experten zur Seite stehen, begann am Montag mit der Visitation. Als Mitbringsel gab es echte Salzburger Mozartkugeln und das Bemühen, jeden Zweifel an der objektiven Beurteilung auszuräumen.

Von Diözesanadministrator Engelbert Guggenberger gab es harte Bandagen. Die aktuelle Kirchenführung werde keinen Millimeter vom Kurs abweichen. Man erwarte sich Klarheit.

Lackner entschuldigte sich, in der Causa bisher untätig geblieben zu sein. „Ich werfe mir vor, dass ich zwar die öffentliche Verantwortung wahrgenommen habe, es aber verabsäumt habe, das direkte Gespräch mit Bischof Alois zu suchen.“ Er bat all jene, „denen Unrecht geschehen ist, aber auch alle, die durch Intransparenz kirchenbehördlichen Handelns das Vertrauen verloren haben, aus tiefsten Herzen um Verzeihung.“

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