13.01.2019 07:40 |

24 Stunden im Einsatz

Helfer kämpfen sich durch meterhohen Schnee

Meterhohe Schneewände, abgeschnittene Täler und Ortschaften, tagelange Stromausfälle: Weite Teile Österreichs sind weiterhin den Naturgewalten ausgeliefert. Räumtrupps stoßen langsam an ihre Grenzen. Mehrere Mitarbeiter der Kelag und des Kärntner Maschinenrings beweisen Solidarität und helfen im Schneechaos.

Schon einmal versucht, auch nur wenige Schritte in meterhohem Neuschnee zurückzulegen? – Kelag-Mitarbeiter Andreas Klingspiegel kämpft sich seit Donnerstag täglich zwölf Stunden durch den Schnee. Der Feldkirchner steht als Partieführer mit vier Kollegen im Schneeeinsatz in Golling im Salzburger Tennengau.

Dort reparieren sie Hochspannungsleitungen, denn noch immer sind viele Haushalte ohne Strom. „Die Herausforderung ist, an die Masten heranzukommen und auf dem vereisten Holz hinaufzuklettern“, erklärt er. Das Team sei einsatzerprobt. Klingspiegel: „Wir waren auch beim Föhnsturm Yves und im Lesachtal.“ Insgesamt sind elf Mitarbeiter der Kelag in Salzburg. Wie lange noch, ist unklar. „Aktuell schneit es ja wieder“, sagt Klingspiegel.

Auch von den Kärntner Straßenmeistereien sowie vom Kärntner und Osttiroler Maschinenring sind Winterdienstleister seit Tagen mit Fräsen und Schaufeln dabei, den Schnee von Straßen, Parkplätzen und Gebäuden zu schaffen.

Eindrucksvolle Fotos aus den Krisengebieten finden Sie auch in der Kronen Zeitung auf den Seiten 42/43.

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