Fr, 18. Jänner 2019

Gefahr steigt weiter

04.01.2019 20:18

Dichtes Netz an Lawinenwarnkommissionen aktiv

Weitere 60 bis 100 Zentimeter Neuschnee. Windverfrachtungen. Urlauberschichtwechsel. Lawinenwarnstufe 4 in großen Teilen des Landes. Spontane Abgänge in den Bergen. Diese brisante Mischung kommt am Wochenende auf Salzburg zu. Bernhard Niedermoser, Leiter der Lawinenwarnzentrale, fasst die Lage zusammen, und er betont: „Bei uns sind die Warnkommissionen so gut vernetzt, da wird hochprofessionell gearbeitet.“

Sie werden am Wochenende viel Arbeit haben, denn auf Salzburg kommt ein „Lawinenwochenende“ zu. Zirka 700 ehrenamtliche Mitglieder der 70 Lawinenwarnkommissionen sind im ganzen Land verteilt, allzeit bereit, sie sind speziell ausgebildet und haben äußerst gute Ortskenntnisse, „sie kennen ihr Revier ganz genau“, betont Bernhard Niedermoser, bei dem als Leiter der Lawinenwarnzentrale alle Informationen zusammenlaufen. Die Experten vor Ort sind die Augen und Ohren, wenn es um die Gefahr durch Lawinen geht, die Lage eingeschätzt wird und oft schwierige Entscheidungen getroffen werden müssen.

Große und spontane Lawinen
Dass sich die Salzburgerinnen und Salzburger auf dieses dichte Netz verlassen können, wird sich am Samstag und Sonntag wieder zeigen. „Wir sind sozusagen in den Hochwinter katapultiert worden. Dazu kommt der Urlauberschichtwechsel am Samstag. Große und spontane Lawinenabgänge sind vor allem ab Samstagnachmittag zu erwarten“, bringt es Niedermoser auf den Punkt. Und er empfiehlt: „Das Auto sollte man zu Hause stehen lassen, die Situation auf den Straßen wird sehr schwierig werden.“

Bundesheer in Bereitschaft
Durch die Zuspitzung der Lage wurden auch die vier Lawineneinsatzzüge des Bundesheeres in Bereitschaft versetzt. Auch die Einsatzorganisationen wie Polizei, Feuerwehr und Bergrettung sowie der Katastrophenschutz des Landes Salzburg bereiten sich auf ein mögliches „extremes“ Wochenende vor. „Wir sind auch mit der Landesstraßenverwaltung und den Katastrophenschutzreferenten in den Bezirken in intensivem Kontakt“, versichert Norbert Altenhofer, Leiter des Salzburger Lawinenwarndienstes.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
ÖFB-Star sagt Sorry
Neuer China-Klub bietet 40 Millionen für „Arnie“
Fußball International
Bei Hoffenheim
Sieg! Eiskalte Bayern starten die Dortmund-Jagd
Fußball International
Trotz Wiederwahl
Knalleffekt! Lustenau-Boss Nagel tritt zurück
Fußball International
Transfer perfekt
Kainz zu Köln-Deal: „Freue mich auf neues Kapitel“
Fußball International
Sturm nur Remis
Salzburg startet mit Tor-Gala in Testspielserie
Fußball National
Neue Kampagne
Rapid-Gegner Inter reagiert auf Affenlaute
Fußball International
Geheime Details
Mourinho zu Klub-Boss: „Zahle und rede nicht“
Fußball International
Levante-Beschwerde
Protest abgelehnt! Barcelona bleibt im Cup-Bewerb
Fußball International
Keine Versteigerungen
Post verkauft unzustellbare Pakete an Mitarbeiter
Österreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.