Mi, 23. Jänner 2019

Ab 18. Dezember

14.12.2018 09:01

Plattform „Addendum“ startet Zeitungsprojekt

Die Rechercheplattform „Addendum“ startet ein Print-Projekt. „Addendum - Die Zeitung“ erscheint erstmals am Dienstag (18. Dezember). Geplant sind zehn Ausgaben im Jahr, jeweils zu einem Schwerpunktthema. Den Auftakt macht das „Afrika“, kündigen Herausgeber Michael Fleischhacker und Digital-Chefredakteur Stefan Kaltenbrunner an.

Man sei immer wieder mit dem Wunsch nach einem Print-Produkt konfrontiert worden, schildert Fleischhacker die Motivation hinter dem monatlichen Spin-off auf Zeitungspapier. „Lange Interviews, lange Reportagestrecken“ würden sich auch bestens dafür eigenen. „Relativ selten ist Print immer noch recht erfolgreich - wenn man nicht gerade das Pech hat, dass man jeden Tag eine Zeitung drucken muss“, so der frühere „Presse“-Chefredakteur, der 2014 einen „Nachruf“ auf die Zeitung in Buchform veröffentlichte.

Long Reads sind „Addendum“ seit dem Start nicht fremd. Für wirklich große Themen - wie eben zum Start „Afrika“ - biete ein Zeitungsprodukt aber noch einmal mehr Raum. „Das kann man auf fast 50 Seiten einfach besser erklären“, sagt Kaltenbrunner. Jede Menge Infografiken sollen dabei helfen. Das aufgeräumte Layout stammt vom Stardesigner Stefan Sagmeister.

200.000 Stück Startauflage
Ein Afrika-Projekt hatte „Addendum“ bisher nicht im Portfolio. Die Online- und die Print-Produktion könnten sich künftig ergänzen, aber nicht zwingend, heißt es. Fixes Element in jeder Ausgabe ist jedenfalls je eine Kurzgeschichte von Autor Michael Köhlmeier. Vertrieben wird die insgesamt rund 80 Seiten starke Zeitung mit 200.000 Stück Startauflage als Beilage über die „Kleine Zeitung“, per Post und zu einem kleinen Teil auch im Einzelverkauf.

Neues Abo-Modell
Parallel zur Zeitung startet „Addendum“ ein Abo-Modell. Um 89 Euro jährlich gibt es die Print-Ausgabe, das E-Paper, den Newsletter des Chefredakteurs und Einladungen zu Events. „Eine Art Mitglieder-Tarif für die Neigungsgruppe ‘Addendum‘“ nennt Fleischhacker das. Man setzt sich keinen Zielwert, sondern will auch hier „experimentieren“. Die Online-Inhalte werden weiterhin kostenlos zugänglich sein, betont er.

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