Trotz Grünen-Warnung

Möbelhaus an der Donaulände kein „Staubringer“

Weil die Zentrale der Raiffeisen Landesbank am Südbahnhofmarkt aus allen Nähten platzt, wurde Anfang des Jahres die Idee eines möglichen Immobilien-„Tausches“ mit Möbelriese XXXLutz geboren. Jetzt wo die Angelegenheit immer konkreter wird, machen die Grünen gegen die Pläne mobil.

„Es gibt verschiedene Überlegungen und das ist eine davon. Wenn sich die Möglichkeit auftun würde, wären wir definitiv interessiert“, meinte XXXLutz-Sprecher Thomas Saliger noch im Jänner diesen Jahres. Angesprochen auf den möglichen Umzug des Möbelhauses vom Standort in der Goethestraße hinunter an die Donaulände auf das Grundstück der Raiffeisen Landesbank (RLB).

2800 zusätzliche Fahrten pro Werktag
Die Möglichkeit tat sich auf - und nachdem die Raumordnungsprüfung positiv ausfiel und auch das Land Oberösterreich grünes Licht gab, wird die Angelegenheit als nächstes im städtischen Gestaltungsbeirat zur Behandlung kommen. Grünen-Stadtplanungssprecher Klaus Grininger schmeckt das gar nicht: „Der Standort ist für ein derartiges Großprojekt denkbar ungeeignet. Die ohnehin angespannte Verkehrssituation und auch die Luftprobleme würden sich verschärfen.“ Laut Grininger gehen Verkehrsexperten von mindestens 2800 zusätzlichen Fahrten pro Werktag aus.


„Wir übersiedeln innerhalb der Stadt“
„Bei allen Diskussionen ist der wichtigste und entscheidende Punkt, dass wir innerhalb der Stadt ein Möbelhaus übersiedeln“, so Saliger. Der XXXLutz-Sprecher betont vor allem, dass eine Filiale in der Hafenstraße kein Staubringer wäre. „Wenn unser Geschäft öffnet, ist die Morgenspitzenstunde längst vorüber und durch die Lage an der Autobahnabfahrt wird zudem der Verkehr in die Innenstadt abgefangen. Die nötige Ein- und Ausfahrt könnte außerdem im Zuge der Errichtung der neuen Donaubrücke optimal geplant und mit den Erfordernissen des öffentlichen Verkehrs abgestimmt werden“, so Saliger. 

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