„Krone“-Spendenaktion

Familienvater verunglückte: „Welt brach zusammen“

„Martin fehlt uns immer und überall“, muss eine zweifache Mutter aus dem Salzkammergut mit ihren Kindern auch viele Monate nach dem Tod des Ehemanns täglich mit der Trauer kämpfen. Trotz des Schicksalsschlags möchte sie Mila (5) und Maximilian (4) zeigen, dass das Leben trotzdem schön sein kann.

„Das Wichtigste ist, dass man mit den Kindern ehrlich ist“, weiß die zweifache Mutter Maria (32) aus dem Salzkammergut: „Es darf keine Tabus geben, sie dürfen mich alles fragen, und ich erkläre es ihnen, so gut ich kann. Wir denken jeden Tag an den Papa und er wird nie aus unserem Leben verschwinden, auch wenn er jetzt im Himmel ist.“

Ausfahrt mit dem Motorrad
Das Schicksal schlug im April dieses Jahres erbarmungslos zu: Familienvater Martin war am Wochenende in einem Ausbildungskurs, der Netztechniker wollte die Matura nachholen. Seine Frau Maria und die Kinder Mila (5) und Maximilian (4) waren währenddessen auf einem Ausflug. Weil seine Lieben ohnehin noch unterwegs waren, startete der 33-Jährige nach seinem Kurs noch mit Freunden zu einer Ausfahrt am Motorrad. Er galt als vorsichtiger Fahrer, riskierte nie etwas. Doch nur zwei Kurven von seinem Elternhaus entfernt passierte dann trotz aller Vorsicht der fatale Unfall: Martin rutschte mit seinem Zweirad auf einer Ölspur weg und prallte gegen eine Leitplanke. Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle gestorben ist.

Zeit stand still
Ehefrau Maria hatte gleich ein mulmiges Gefühl, als sie unterwegs eine SMS von Martins Bruder bekam: „Er schrieb, ich solle bitte sofort heimkommen.“ Die furchtbare Nachricht ließ dann die Zeit komplett stillstehen: „Es ist alles zusammengebrochen, unser Leben wurde völlig zerstört.“

Leben muss nach dem Unglück weitergehen
Von einen Tag auf den anderen musste es ohne den geliebten Ehemann und Vater der Geschwister Maximilian und Mila weitergehen: „Alle machen einem nur Angst, dass man in ein tiefes Loch fällt, aber wir haben uns aufgerafft. Martin hätte das ganz bestimmt so gewollt. Zusammen schaffen wir das. Ich lebe zu gern, um mich selber aufzugeben. Wir müssen jetzt immer nach vorne schauen“, so die junge Witwe. Die nun natürlich auch alleine für das Einkommen sorgen muss: „Fünf Tage vor Martins Tod habe ich eine Teilzeit-Stelle als Hilfskraft in einer Apotheke angenommen.“ Die Familie gibt ihr viel Rückhalt und hilft mit den Kindern, doch die finanzielle Situation ist angespannt, das gemeinsam gebaute Einfamilienhaus noch mit Schulden belastet.

Wenn Sie, liebe Leser, der Witwe und ihren beiden Kindern in dieser schweren Zeit zumindest die finanziellen Sorgen nehmen möchten, dann spenden Sie bitte unter dem Kennwort „Martin“ an unser unten stehendes Sonderkonto. Jeder Betrag unter diesem Kennwort kommt direkt bei Maximilian, Mila und ihrer Mama an! Danke!

Unser „Krone“-Sonderkonto bei der Hypo Oberösterreich: IBAN: AT28 5400 0000 0060 0007; BIC: OBLAAT2L; Die Namen der Spender werden in der „OÖ-Krone“ veröffentlicht - den Wunsch nach Anonymität bitte einfach bei „Verwendungszweck“ anführen.

Jasmin Gaderer, Kronen Zeitung

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