21.11.2018 19:23 |

Unter Farbschicht

Fingerabdrücke von Rembrandt auf Ölbild entdeckt

Zwei Fingerabdrücke von Rembrandt, einem der bedeutendsten und bekanntesten niederländischen Künstler des Barock, sind höchstwahrscheinlich auf einer Ölskizze aus dem 17. Jahrhundert entdeckt worden. Experten fanden die Daumenspuren in der unteren Farbschicht bei einer Restaurierung des Bildes, das am 5. Dezember versteigert wird.

Es seien keine anderen Fingerabdrücke Rembrandts bekannt und somit ein Vergleich unmöglich, teilte das Auktionshaus Sotheby‘s am Mittwoch in London mit. Aufgrund der Lage der Abdrücke in der Farbschicht sind sich die Experten aber trotzdem so gut wie sicher, dass sie von dem holländischen Künstler stammen müssen.

Gemälde soll um 1650 entstanden sein
Das Auktionshaus versteigert das nur 25 Zentimeter große Werk „Studie des Kopfes eines jungen Mannes“, das Jesus darstellen soll, am 5. Dezember. Der Schätzpreis liegt bei sechs Millionen britischen Pfund (umgerechnet etwa 6,7 Millionen Euro). Das Bild soll um 1650 entstanden sein.

Im kommenden Jahr wird an den 350. Todestag des Meisters erinnert. Das Amsterdamer Reichsmuseum wird dann erstmals in seiner Geschichte alle Werke von Rembrandt (1606 bis 1669) in seinem Besitz ausstellen. Die Ausstellung „Alle Rembrandts“ ist für das Frühjahr geplant und Start des Rembrandt-Jahres. In dem Museum befindet sich die weltweit größte Sammlung von Werken des Malers, darunter auch die „Die Nachtwache“.

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