Bereits 17 entlassen

Parksheriff-Skandal: Drahtzieher offenlegen!

Wien
29.10.2018 06:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der Wiener Parksheriff-Skandal geht in die nächste Runde: Bereits 17 Mitarbeiter der Magistratsabteilung 67 wurden entlassen, weil sie Strafzettel storniert haben sollen. Der FPÖ greift diese Maßnahme zu kurz. Vizebürgermeister Dominik Nepp fordert jetzt die Namen der Drahtzieher anstelle von Bauernopfern.

Seit der Parksheriff-Skandal ans Licht kam, kehrt keine Ruhe ein bei der MA 67. Wie die Freiheitlichen jetzt enthüllen, mussten immerhin schon 17 Personen ihren Spind räumen, weil sie ausgestellte Strafzettel einfach verschwinden ließen. Die Praxis hatte offenbar System. Die Ermittlungen laufen. Eine ranghohe „Storno-Queen“ weigert sich, wie berichtet, zu gehen. Während 17 Parksheriffs bereits büßen mussten, ist es still um die Hintermänner.

„Mitarbeiter zu Bauernopfern gemacht“
Vizebürgermeister Nepp fordert jetzt, dass endlich die Namen jener öffentlich gemacht werden, die Parksheriffs dazu beauftragten, Strafen zu stornieren. „Diese Machenschaften erwecken den Anschein, als würden hier Mitarbeiter zu Bauernopfern gemacht werden, während sich die Hintermänner geschickt aus der Affäre ziehen“, so Nepp. „Wir verlangen, dass endlich die Namen jener obersten Beamten und politischen Funktionäre öffentlich gemacht werden, die ihre Stellung und Machtposition ausgenutzt haben.“

Maida Dedagic, Kronen Zeitung

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