Ermittlungen laufen

Musikschullehrer soll 3 Mädchen begrapscht haben

Die Staatsanwaltschaft Wels ermittelt wegen sexuellen Missbrauchs von Unmündigen sowie Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses gegen einen Musikschullehrer. Der Innviertler soll im Hausruckviertel drei minderjährige Schülerinnen begrapscht haben. Der schlimme Verdacht wurde zu Schulanfang bekannt. Seither ist der beschuldigte Pädagoge vom Dienst freigestellt. Die Ermittlungen laufen noch.

Die massiven Belästigungen sollen im Wintersemester 2016 in einer Hausruckviertler Musikschule begonnen haben. Der altgediente, fast schon pensionsreife Musikschullehrer soll die drei Mädchen zwischen den Beinen und am Busen begrapscht haben. Eines der drei mutmaßlichen Opfer soll sich zu Schulanfang Angehörigen anvertraut haben.

Landesmusikschulwerk reagierte
Der beschuldigte Pädagoge wurde sofort vom Dienst freigestellt, erklärt Karl Geroldinger, Direktor des oberösterreichischen Landesmusikschulwerks: „Die Causa ist für uns sehr schwierig. Das Gericht wird die Vorwürfe genau abklären.“

Beschuldigte werden abgezogen
Siegfried Nußbaumer ist beim Landesmusikschulwerk für disziplinäre Angelegenheiten zuständig und meint: „So etwas kommt vielleicht alle fünf Jahre ein- bis zweimal vor. Wir haben die Politik, in solchen Fällen die Beschuldigten sofort aus dem Spiel zu nehmen, also nicht an der Schule zu belassen.“

Weiterer Missbrauchsfall in Gmunden
Zuletzt sorgte ein Fall in Gmunden für Aufregung: Ein Klavierlehrer soll sich drei Jahre lang an einer Schülerin vergangen haben. Dieser Prozess wird am 29. November fortgesetzt.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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