Und zwei Standorte weg

Kündigungen bei insolventem Tankstellenbetreiber

Oberösterreich
10.02.2026 13:00

Vor etwas mehr als zwei Monaten meldete der Tankstellenbetreiber Stiglechner Insolvenz an. 15 Beschäftigte mussten die Linzer Unternehmensgruppe inzwischen verlassen, weitere gingen freiwillig. Zwei Standorte wurden nach der Pleite zudem aufgegeben.

Mit in Summe 188 Millionen Euro Schulden schlitterten im Dezember zwei Firmen der Linzer Stiglechner-Gruppe in die Pleite – die „Krone“ berichtete. Seitdem befindet sich der Betreiber von bundesweit 71 Tankstellen in einem Insolvenzverfahren. Am Dienstag endete die Frist zur Anmeldung der Forderungen durch die Gläubiger.

15 Kündigungen
Der Betrieb kann durch eine Überbrückungsfinanzierung vorerst weitergeführt werden, dennoch hinterlässt die Pleite Spuren: 15 der insgesamt rund 65 Mitarbeiter der insolventen Julius Stiglechner GmbH wurden bereits gekündigt, wie das Unternehmen auf „Krone“-Anfrage mitteilt. Und unter den 500 Beschäftigten der Stiglechner Tankstellen GmbH sei es „zu vereinzelten Austritten“ gekommen.

Vereinzelte Lieferprobleme
Das Linzer Familienunternehmen hat zudem zwei Tankstellen an die Verpächter zurückgegeben: Jene in Oberwart im Burgenland sowie in Laakirchen in Oberösterreich.

Die restlichen Tankstellen sind in Betrieb – allerdings kann es wegen Lieferproblemen weiterhin zu eingeschränkter Verfügbarkeit von gewissen Treibstoffsorten kommen. „Dies sollte jedoch eine Ausnahme sein“, heißt es von Stiglechner.

Die von der Stiglechner-Gruppe vertriebene IQ-Tankkarte wird mittlerweile nur mehr an den eigenen Tankstellen akzeptiert. Die Vertriebsfirma selbst soll jedoch auch vor einer möglichen Insolvenz stehen – dazu gibt es jedoch aktuell keine weiteren Informationen.

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