Mi, 12. Dezember 2018

Fahndung nach Tätern

04.10.2018 11:18

Handys gehackt und Geld in Ukraine überwiesen

Mit einem dreisten Handy-Hack haben Unbekannte die Online-Banking-Daten zweier Frauen in Niederösterreich und Wien ausspioniert und im Anschluss Geld in die Ukraine überwiesen. Beiden Opfern entstand ein finanzieller Schaden im niedrigen vierstelligen Eurobereich. Die Polizei veröffentlichte am Donnerstag Lichtbilder einer Tatverdächtigen.

Diese hatte nach Angaben der Polizei am 16. Mai gegen 14 Uhr an einem Bankomaten in Wien-Alsergrund vom Konto einer 52-Jährigen zweimal Bargeld behoben - und zwar via Smart-Cash, dafür ist lediglich der Code, jedoch nicht die Karte selbst nötig. Zwei Überweisungen in die Ukraine wurden in der Folge in Auftrag gegeben, so die Exekutive.

Nächster Coup einen Tag später
Laut den Ermittlern haben dieselben Unbekannten jedoch auch am 17. Mai, also bereits einen Tag später, erneut auf dieselbe Art und Weise zugeschlagen. Opfer war diesmal eine 55 Jahre alte Frau aus Wien-Donaustadt. Auch ihr Handy wurde gehackt, in diesem Fall wurden insgesamt vier Überweisungen in die Ukraine getätigt. Den Ermittlungen zufolge wurden die Geldbehebungen in der Ukraine immer von derselben Person durchgeführt.

Hinweise werden an das Stadtpolizeikommando Schwechat, Polizeiinspektion Wiener-Straße, unter der Telefonnummer 059133-3295 erbeten.

Auch gab die Landespolizeidirektion Niederösterreich Tipps, um sich vor derartigen Betrügereien schützen zu können:

  • Keine Kennwörter auf mobilen Geräten speichern
  • Offene WLAN-Netzwerke meiden
  • E-Banking-Apps ausschließlich mittels „Logout“ beenden
  • Passwörter regelmäßig ändern
  • Stets eine aktuelle Anti-Viren-Software verwenden
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