Knoflach-Aussetzer

Bickel zur „Krone“: „Wurden bewusst provoziert“

„Einige haben sich offenbar nicht im Griff“, ätzte Austria-Goalie Patrick Pentz (siehe oben). Ein Seitenhieb auf Rapid-Ersatztorhüter Tobias Knoflach, mit dem er am Sonntag nach Derby-Schlusspfiff aneinandergeraten war. Für Knoflach dürfte es von offizieller Vereinsseite keine Konsequenzen geben. Auch weil Sportchef Fredy Bickel in der Dienstag-Ausgabe der Kronen Zeitung von „bewussten Provokationen“ aus dem violetten Lager spricht.

Das Spiel war vorbei, die Emotion aber noch lange nicht verflogen. Noch auf dem Rasen lieferten sich Knoflach und Pentz ein hitziges Schrei-Duell, die unrühmliche Derby-Verlängerung. Er sei von Knoflach wüst beschimpft worden, beteuerte Austrianer Pentz nach dem Spiel: „Da sind Worte gefallen, die auf dem Fußballfeld nichts verloren haben“ (siehe Video).

„Gehört auch nicht zum Fußball“
Knoflach hat von Rapid nach seinem Aussetzer wenig zu befürchten. „Natürlich spreche ich mit ihm, er hat sich zu stark von den Emotionen leiten lassen. Allerdings wurden wir davor ganz bewusst vom Gegner provoziert. Das gehört genauso wenig zum Fußball“, relativiert Rapid-Sportchef Bickel jetzt im Gespräch mit „Krone“-Reporter Rainer Bortenschlager (Die ganze Story gibt‘s jetzt in der Dienstag-„Krone“).

Rapid-Trainer Goran Djuricin hatte zu Knoflachs „Auftritt“ schon am Sonntag nach dem Spiel gemeint: „Natürlich darf er das nicht machen. Aber es war ein sehr emotionales Derby, bei dem vieles vorgefallen ist, was am Fußballplatz nichts zu suchen hat“.

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Donnerstag, 04. Juni 2020
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